Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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den, denn unzweifelhaft haſt Du Deine Nachrichten von ihm, rief Wilm lachend, denn er erinnerte ſich ſogleich des heutigen Geſprächs mit dem Förſter und brachte Fran⸗ zen's verändertes Benehmen gegen ſich ſelbſt damit in Ver⸗ bindung.Ich ſage Dir, daß ich nicht in die Marie ver⸗ liebt bin, Franz, fuhr er ernſt fort,obgleich ich keinen Grund habe, Dir Rechenſchaft von meinen Gedanken und Thaten zu geben; will Dich das Mädchen nicht, ſo mache das mit ihr ſelbſt ab, nicht aber mit Jemandem, der nach Deiner unbegründeten Beſchuldigung nicht mehr auf den Namen Deines Freundes Anſpruch machen wird. Gute Nacht, Franz.

Du lügſt! rief dieſer heftig und hielt den jungen Mann am Arme feſt.Der alte Theißen hat mir nichts geſagt, wohl aber habe ich es an der Bewegung der Marie ſelbſt geſehen, als ich Deiner erwähnte.

Denke und ſieh, was Du willſt! rief Wilm erzürnt und riß ſich kräftig von Franzen's Hand los.Ich kann Dir ſagen, daß Du die Marie niemals zum Weibe bekom⸗ men wirſt, denn ſie mag Dich nicht leiden, und es iſt Un⸗ recht von Dir, daß Du ſie mit Deinen Anträgen verfolgſt und das Herz des Vaters noch mehr gegen ſie erbitterſt. Wenn ich die Marie liebte, wie Du meinſt, ſo wäre ich viel zu ſtolz, es nicht vor Dir zu bekennen, gerade vor Dir,

1858. XVITII. In Wald und Schloß. I.