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er für begünſtigter von ihr hielt, hatten böſe Gedanken der Rache in ihm erregt und vergeblich ſuchte das beſſere Ge⸗ fühl in ihm dagegen anzukämpfen. Er war noch nicht weit auf dem ſchmalen Waldwege fortgegangen, als er die Schritte eines ihm Entgegenkommenden vernahm. Unwill⸗ kürlich faßte er nach der kurzen Büchſe, die er über die Schulter gehängt hatte, denn ſein erſter Gedanke war an einen hier nicht ſeltenen Wilddieb, aber ſchnell erinnerte er ſich, daß er gehört habe, Wilm ſei nach Breitenſee gegan⸗ gen und werde um dieſe Zeit ungefähr zurück erwartet; in demſelben Augenblicke hörte er auch des jungen ihm be⸗ freundeten Mannes Stimme, die halblaut ein Jägerlied begann.. Franz blieb ſtehen, die Hand an die Büchſe gelegt;
wer ſein Geſicht in der Dunkelheit genau hätte beobachten können, würde bemerkt haben, daß es noch finſterer wurde und daß der Mund krampfhaft zuckte. gin Gedanke drängte ſich ihm mit ſo gewaltiger Verführungskraft auf, daß er ſeine Folgen zu überlegen gar nicht im Stande war, die Hand preßte den Kolbenhals der Büchſe noch feſter. Wenn er dem verhaßten Nebenbuhler hier aus dem Dickicht zur Seite des Weges die ſichere Kugel nachſandte, ſich für im⸗ mer von ihm zu befreien und gleichzeitig ſein bitteres Rache⸗ gefühl gegen Marie zu kühlen, die er auf dieſe Weiſe am
em 1 ndlichſten zu treffen meinte?— Aber es giebt ei


