Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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gar nicht und ſie könne kein Vertrauen zu ihm faſſen, ſagten ihr deſto deutlicher, daß der Tag kommen werde, an dem er entſchieden ſeine Abſicht und ſeinen Willen kund geben möchte; ſie fürchtete jeden Tag dieſen Ausbruch. Als der Jäger den Frauen nahe gekommen war, zog er mit halb ehrerbietigem, halb vertraulichem Gruße ſeinen Hut, und ſein Auge ruhte entzückt auf dem ſchönen Mädchen. Zürnt mir nicht, Frau Martha, und Ihr, reizende Marie, wenn ich Euch mit meinem Beſuche läſtig fallen ſollte, begann er.Nachdem Ihr vor drei Tagen ſo kalt und verſtimmt gegen mich waret, Marie, habe ich ſeltener kommen zu wollen gedacht, aber die Sehnſucht nach dem lieben Hauſe hier ließ mir keine Ruhe, und als ich heute dem Wilm begegnete, faßte ich mir ein Herz und bat ihn,⸗ meinen Beſuch anzukündigen.

Seid uns willkommen, ſagte die Alte kalt, ohne ſich von ihrem Sitze zu erheben, während die Tochter einige unverſtändliche Worte der Begrüßung ſtammelte, ohne zu dem vor ihr Stehenden aufzublicken;der Wilm iſt ausgegangen und meinen Mann findet Ihr drinnen in der Stube..

1.Wollt Ihr mir erlauben, mich einſtweilen zu Euch 1 herzuſetzen? fragte der Jäger kühn und war im Begriff, ſich neben Marie niederzulaſſen, aber die Alte unterbrach ihn ſchnell mit den Worten:

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