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flüſterte das Mädchen bange;—„der Wilm hat's mir
geſagt.“.
„Laß ihn kommen und ſei freundlich gegen ihn, wie gegen jeden Andern,“ tröſtete die Mutter;—„nur wenn er ſich unterſtehen ſollte, ſich Freiheiten herauszunehmen, ſo weiſe ihn ordentlich ab, wenn auch der Vater dabei iſt. Ich ſage Dir, er bekömmt Dich doch nicht, und wenn ich mich auch mit meinem Alten ernſtlich überwerfen ſollte, was bisher in unſerer dreißigjährigen Ehe noch nie ge⸗ ſchehen iſt.“.
„Du biſt ſo gut, Mutter,“ ſagte Marie innig und es ſchien, als wolle ſie, ganz von ihrem Gefühle hin⸗ geriſſen, der Alten noch eine peinliche Eröffnung machen; ehe ſie dafür aber Worte finden konnte, ſchreckte ſie heftig zuſammen, denn um die Ecke des Waldweges bog in dieſem Augenblicke der gefürchtete Beſucher, der Leibjäger des jungen Grafen.
Franz war ein hübſcher, junger Mann von wohl⸗ gebildeter, kräftiger Geſtalt, welcher die reiche Kleidung, die ſeine dienſtliche Stellung vorſchrieb, gut ſtand; ſeine gewandten, ſicheren Bewegungen verriethen, daß er ſich das Benehmen der im Schloſſe verkehrenden, höher ge⸗ ſtellten Perſonen möglichſt zu eigen gemacht hatte. Sein
friſches, gebräuntes Geſicht mit blitzenden, dunkeln Augen und dem kühn geſchnittenen Munde, den ein ſtarker brauner
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