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in heiterſter Stimmung Victor aufgefordert, ſie wieder zu begleiten, was ihm ſehr willkommen war. Der Erbherzog ging ſchon ſeit zwei Tagen ſeinen Privatvergnügungen in der Reſidenz nach und war auch vorläufig noch nicht zu⸗ rückzuerwarten.
Die Partie wurde ganz öffentlich bei Tiſche verhan⸗ delt, der Herzog und die Herzogin lachten darüber, als die Prinzeſſin auch Andere zur Theilnahme aufforderte, aber ihr Niemand freiwillig zuſtimmen wollte. Nach auf⸗ gehobener Tafel ſtanden die Pferde ſchon geſattelt da, und nur ein Diener begleitete das Paar.
Es war natürlich, daß man bei der drückenden Hitze die Waldeskühle aufſuchte; da gab es auch ganz prächtige Partien, die umſo mehr romantiſchen Reiz gewährten, als ſie ſelten frequentirt wurden. Die tiefe, feierliche Stille des Waldlebens mußte das Gemüth tief und ernſt anregen; die Prinzeſſin und ihr Begleiter führten deshalb keine lebhafte Unterhaltung wie ſonſt, ſondern überließen ſich unwillkür⸗ lich ſinnigen Betrachtungen, die vielleicht im Geheimen demſelben Ziele zuſtrebten. Man achtete wenig auf den Weg und vertiefte ſich immer mehr in den Wald, der ſchon einen wildromantiſchen Charakter anzunehmen begann.
An dem ſchmalen, von Baumwurzeln umſponnenen


