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Familie meines Freundes auch manche Verpflichtung ſchul⸗ det?— In der gewiſſen Zuverſicht darauf kam ich hierher, und mein Plan gründet ſich auf dieſe Annahme, die mir leider jetzt nicht mehr ganz gerechtfertigt erſcheint.“
„Er hat Sie doch nicht erkannt, Eugen?“ fragte das Mädchen mit lebhaftem Schrecken.
„Seien Sie ohne Sorge deshalb; der erſte Blick auf die in dieſem Hauſe vorgegangenen Veränderungen hatte mich vorſichtig gemacht. Dank meinem vortrefflichen Paſſe, den mir unſere Agentſchaft in Paris beſorgte, hält er mich für ganz das Gegentheil von dem, was ich eigentlich bin und obenein für einen angeſ ehenen Beamten der Republik.“
„Dann laſſen Sie ihn um Gotteswillen bei dieſem Glauben,“ bat das Mädchen angſtvoll;—„Mathieu Bonnet iſt ſeiner Geſinnung nach ebenſo wenig Republi⸗ kaner als Anhänger des alten legitimen Syſtems, in ſeinem geheimſten Innern neigt er ſich ſogar dem letzteren zu, aber die Furcht hat ihn undankbar und hartherzig gegen Die gemacht, denen er Alles verdankt, was er jetzt ſein nennt. Mathieu würde Sie unbedenklich den Schergen Hoche's ausliefern, wenn er einen Ariſtokraten in Ihnen ahnte.“.
Der Vicomte blickte nachdenklich vor ſich hin, dann ſagte er unmuthig:
„Das erſchwert die Ausführung meines Planes


