Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

206

dem Aktienmäkler gelegt wurde, und nicht von dem Geld⸗ verleiher A. O.“

„Ich freue mich, das zu hören, ich freue mich auf⸗ richtig, dies zu hören,“ rief Baſil heftig.

„Und da ich weiß, wie ſtolz Sie in gewiſſen Punkten ſind,“ fuhr Oſaley in gedämpfterem Tone fort,„ſo er⸗ weiſen Sie mir die Gunſt, ehe Sie dieſes Haus verlaſſen, Ihre Augen auf die Hauptbücher zu werfen, welche in dem anſtoßenden Zimmer zu Ihrer Einſicht offen liegen, und welche Zebedeus, der ſie führt, Ihnen erklären wird, da⸗ mit Sie aus dieſen Documenten ſich von der Falſchheit der Beſchuldigungen von Erpreſſungen, mit denen Leute wie Lady Winterfield, Carrington, Loftus und Comp., mich belaſten, überzeugen können. Wenn auch ein Geld⸗ verleiher, war ich doch niemals ein Wucherer. Das Ge⸗ ſchäft, welches uns bekannt machte, war nur der Typus meines gewöhnlichen Verfahrens. Indem ich nur einen

mäßigen Zinſenbetrag nahm, wurde es nothwendig, doppelt

vorſichtig hinſichtlich der Gültigkeit der Sicherheiten zu ſein, und dies allein verſchaffte mir den Namen eines Barnabas.“ 3

„Ich werde mich mit Ihrem Worte begnügen,“ war Annesleys ernſte Antwort. Wiederholte Blicke auf ſolche Doecumente wären peinlich für meine Gefühle.“

„Gut, gut! Sie ſollen ein Freudenfeuer aus ihnen.

machen, nachdem Sie ſie der Prüfung unterzogen, welche ich verlange!“ entgegnete Oſaley;„und der geputzte Page, der Sie einführte und der ſo ſchmerzlich getäuſcht ausſah, daß Sie, mein theurer Baſil, nicht geruhten, ihren Mitarbeiter in meinem Dienſte, Bill, den Straßenkehrer von Delahay⸗Street in ihm zu erkennen, ſoll Ihnen bei der Operation beiſtehen, jedoch mit ſchuldiger Achtung für die Rechte der„Phönix⸗Feuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft und die Sicherheit der Nachbarn.“

Dieſer Vorſchlag war Baſil ſehr willkommen und an

demſelben Tage wurde zur Beſtürzung des unverſchämten

5

——