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war, denn Sie ſcheinen ziemlich geneigt, Händel mit Je⸗ dermann zu ſuchen, der Ihre Handlungsweiſe tadelt.“
„Die Frau des Herzogs von San Catalda?“ rief Annesley, ſich auf die Lehne des Stuhles ſtützend, von dem er aufgeſprungen war.
„Sie haben doch vielleicht die Bekanntſchaft der Her⸗ zogin gemacht, welche kurz vorher, als ich die Stadt ver⸗ ließz, aus Ihrem Wochenbett erſtanden und während des Frühlings zu kränklich geweſen iſt, um an den Parthien ihrer Schweſter, Madame Branzini, Theil nehmen zu können.“
„Der Herzog von San Catalda iſt alſo wirklich mit Madame Branzinis Schweſter verheirathet! Dummkopf,... Thor, der ich geweſen bin!“ rief Baſil, plötzlich aufge⸗ klärt; und als er ſeinem Freunde den Irrthum erklärte, in welchen er gefallen war, fand Oſaley das Mißverſtänd⸗ niß ſo unglaublich, ſelbſt in Berückſichtigung der eifer⸗ ſüchtigen Empfänglichkeit eines Liebhabers und der finſtern Zurückhaltung des engliſchen Charakters, daß er noch eine Zeit lang fürchtete, Baſil ſuche irgend eine wahrſcheinliche Apologie für den Widerſtand ſeiner Mutter gegen ſeine Verheirathung mit einer Enkelin Oſaleys des Juden.“
Die dringenden Bitten Baſils um Erlaubniß, ſie auf ihrer Reiſe am folgenden Tage zu begleiten, änderte, ſeine Meinung weſentlich, und er ſtimmte vergnügt einem Vorſchlage bei, welcher, wie er wußte, allein noch zu dem Glücke der kleinen Familie gefehlt hatte. 4
„Aber welchen Vorwand haben wir, wenn wir mit einer ſo ungeheuren Caravane in das Haus eines Fremden einziehen?“ fragte der Graf von Ehrenſtein mit einiger Aengſtlichkeit.
„Wir werden Ihnen bald eine beſſere Meinung von engliſcher Gaſtfreundſchaft beibringen!“ rief Oſaley mit einem Lächeln. Lord L... der beſte meiner Freunde und freigebigſte der Menſchen hat mir carte blanche gege⸗
ben, ſein Haus wahrend ſeiner Abweſenheit von England


