Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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drei Wochen verfloſſen, während welcher Sie Zeit hatten, ſich zu erholen und für ſich Sorge zu tragen. Als wir die arme Eſther ausdrücklich zu dem Zwecke in London zurückließen, zu Ihrer Erheiterung beizutragen, hegte ich die Hoffnung, daß ich nach meiner Rückkehr Sie vollkom⸗ men zufrieden finden würde, und daß Sie dem alten On⸗ kel nichts zu thun übrig ließen, als Ihnen ſeinen Segen zu ertheilen, und ſeine Geldkiſten zu öffnen, wenn Sie in der That Luſt haben, ſein Glück durch Ihre Acceptation zu vermehren.“ 3

„Wenn ich Luſt habe,“ glitt in kaum verſtändlichem Gemurmel über die Lippen des jungen Annesley; denn er

hielt ſich noch einmal für ein Opfer der unerklärlichen

Spöͤttereien A. O's..

„So iſt es alſo, wie ich fürchtete, und Ihre Mutter iſt unerbittlich! Ihre Mutter beharrt darauf, das arme Kind für die Irrthümer zu ſtrafen, welche ich ſo grauſam gebüßt habe!“ rief Oſaley in bitterm Tone.„Dies er⸗ klärt den Brief meiner Schweſter von dieſem Morgen! Nachael verſichert mir, daß meine Nichte zu ihnen zu⸗ rückgekehrt ſei, ſtatt des triumphirenden Geſchöpfes, wel⸗ ches ſie zu bewillkommen hofften, eine Kranke mit gebro⸗ chenem Herzen! Baſil, das iſt Ihr Werk!“

„Ich habe ja ſeit Sie London verließen, Miß Verelſt nicht einmal geſehen!“ rief Annesley heftig.

„Miß Verelſt, in der That! Und doch erkünſteln Sie Staunen, daß ſie drei Wochen in der Stadt ohne Ihren Beſuch krank und unglücklich iſt! Die Branzinis und San Cataldas, welche auf ihrer Tour nach den Hoch⸗ landen, ſie nach L.... Caſtle begleiteten, ſprachen gegen ihre Mutter die Beſorgniß aus, daß Ihre ſeltſame Ent⸗ fremdung der Urſprung ihrer Krankheit ſei.“

„Die San Cataldas 2“ wiederholte Baſil ſeinerſeits. „Der Herzog klagt mich der Kälte gegen Eſther an?“

„Wir wollen vielmehr ſchließen, daß es ſeine Frau

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