Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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gegen Lord L. und den Vorbereitungen ſeiner Reiſe in die Heimath, ſwerden wahrſcheinlich ſeine ganze Aufmer⸗ ſamkeit in Anſpruch nehmen.“

„Zu wahr!“ ſeufzte der arme Annesley als Antwort, „Ihr werdet alle zu glücklich ſein, um an Euere abweſenden

„Freunde zu denken.“

„Aber ich verſtehe nicht,“ rief Ehrenſtein in der Wärme ſeines Herzens,„warum Sie ſo darnach ſtreben, ſich von der Familie zu trennen und ſich unter die Zu⸗ ſchauer zu ſtellen. Es war keine kleine Erhöhung der Freude uͤber meine glücklichen Ausſichten, zu wiſſen, daß unſer glücklicher Kreis einen Freund in ſich ſchloß, den ich ſo hoch ſchätze. Sie als Bruder zu begrüßen, war einer von den vielen Genüſſen, welche, wie ich wußte, mich in London erwarteten.“

„Unglücklicherweiſe bin ich weniger glücklich, als Sie denken,“ war die kalte und verlegene Antwort Baſils.

„Unglücklich.... betrübt? Was Teufel ſoll dies Alles heißen?“ fragte Oſaley ſeinerſeits, erfreut, daß die zwei einfältigen Parlamentsglieder, welche allein ſich mit ihnen in den Beſitz des Zimmers theilten, ihre Unterhal⸗ tung in deutſcher Sprache eben ſo wenig verſtanden, als ihren Inhalt eine Depeſchentaſche.„Ihr Geſicht, mein theurer Baſil, wächst eben ſo ſehr in die Länge, als das eines Richters unter ſeiner Mütze. Ich hoffte, Sie, mein theurer Junge, gleich meinem Reiſegefährten, froͤhlich und munter wie eine Lerche zu finden.“

„Ich habe keine Luſtreiſe nach den Naſſauer Brunnen gemacht, um meinen Genußſinn wiederzubeleben,“ entgeg⸗ nete Annesley mit unverminderter Verlegenheit in ſeinem Benehmen.„Die einzige Excurſion, welche ich ſeit unſerer Trennung machte, war nach Barlingham, und die Düſter⸗ keit meines mütterlichen Hauſes konnte ſehr wenig dazu geeignet ſein, die Niedergeſchlagenheit zu verſcheuchen, un⸗ ter welcher ich litt, als wir ſchieden.“

„Aber, mein theurer Freund, ſeit damals ſind nun