Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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Wunſche entſprungen ſei, in dieſer unvernünftigen Famklie eine Frau für ihn zu finden, dann hatte er nicht den Muth, in das allgemeine Gelächter auf Koſten der Lady Maitland einzuſtimmen.

„Ich kann es kaum bei meinem Gewiſſen verant⸗ worten,“ ſagte Oſaley, nach einem vergeblichen Verſuche, ſeinen deutſchen Neffen zu überreden, daß der feine alte Port ein erwünſchter Stellvertreter für Asmannshäuſer ſei, „ich kann es kaum bei meinem Gewiſſen verantworten, dieſe fleißigen Damen ihrer Beute beraubt zu haben. Schmeicheln Sie ſich nicht, Baſil, der einzige kleine Fiſch zu ſein, der ihrem Netze entſchlüpfte! Erfahren Sie, daß Ehrenſtein, ſo ernſthaft er ausſieht, die Ariadne des Wittwer⸗Oberſten um die Erwartung betrogen hat, eine Gräfin des heiligen römiſchen Reiches zu werden, und ich muß bloß hoffen, daß er ſeinen Liebeleien einen ſo guten Anſtrich gegen Salome geben werde, wie Sie den ihrigen gegen ihre Schweſter gegeben haben.“

Eine lebhafte Röthe überzog Baſils Wangen bei die⸗ ſer ſorgloſen Anſpielung. Auch wurde ſeine Verlegenheit nicht vermindert, als er aus gewiſſen Worten, die ſein junger Gefährte fallen ließ, merkte, daß Ehrenſtein ihn zum Theilnehmer an ihrer Parthie nach L.... Caſtle machen wolle. Um ihn zu enttäuſchen, beeilte ſich Baſil, ihm eine Botſchaft für Verelſt aufzutragen.

„Aber warum ſagen Sie ihm dies alles nicht ſelbſt?“ rief der Graf mit heiterem Scherze.„Ich denke, ich werde viele Tage nach meiner Ankunft wenig Muße zu Commiſſionen haben. Nach dreijähriger Abweſenheit von jenen, welche man am meiſten auf der Welt liebt, wer hat da Zeit, Bote für einen Freund zu werden?“

„Ich denke, der arme Verelſt wird eben ſo wenig finden, die Höflichkeiten ſeines Lieblingsſchülers anzuhören,“ fügte Oſaley hinzu.„Die Aufhebung ſeiner Verbannung, das Studium und die Ausfertigung der Documente ſeines neuen Guts, nebſt der Erfüllung ſeiner Verbindlichkeiten