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welche die Sorgen des Lebens in ſeiner eigenen düſteren Bruſt etwas gemindert hatten, und er betrachtete neidiſch die glühenden Wangen und glänzenden Augen Ernſt von Ehrenſteins, während dieſer ſich über die Verdienſte des einförmigen Londoner Ringes als eine, der elyſeiſchen Felder würdige Reiterpromenade verbreitete.
Ach, der junge Gardiſt, der dieſen Eifer des Aus⸗ drucks der deutſchen Ueberſpannung zuſchrieb, vergaß, daß Ehrenſtein in jenem Augenblicke Alles, was er betrachtete, durch das täuſchende Prisma glücklicher Liebe ſah, daß ſeinem Ohre ſelbſt das disharmoniſche Geſchrei Londons Muſik war, weil er morgen die Stimme Salomes hören ſollte, und daß, wenn die Raſenplätze neben der Ser⸗ pentine nach ſeiner Schätzung die Ufer des Rheins oder die Eichenhaine des Prater übertrafen, es deswegen war, weil er mit Tagesanbruch nach L... Caſtle aufbrechen ſollte, wo auf die ausdrückliche Einladung des liebens⸗ würdigen Marquis CEhrenſtein mit der jüngeren Tochter Verelſts vereinigt werden ſollte.
Daß Baſils Züge einen ſo düſteren Ausdruck tru⸗ gen, kam andrerſeits von dem Einfluſſe ähnlicher Gründe. Das Mißvergnügen ſeines ſchweren Herzens machte es ſchwierig für ihn, das Clima eines Londoner Juli zu preiſen, oder ſelbſt der centaurengleichen Vollkommenheit engliſcher Reitkunſt Gerechtigkeit widerfahren zu laſſen. Kſüör verdrießlich auf ſich ſelbſt und auf die ganze Welt.
Selbſt die launigen Erzählungen Oſaley's von ſei⸗ nem Zuſammentreffen mit Lady Maitland, und von der luſtigen Unterwürfigkeit, mit der jene ſervile Intrigantin dem betitelten Haufen huldigte, der auf dem Continente ſo zahlreich iſt, wie die Fliegen der ägyptiſchen Plagen, konnten Baſil kaum ein Lächeln entlocken. Wenn er an die abgeſchmackte Idee dachte, die er ſich kaum einige Wochen früher gemacht hatte, daß die Reiſe ſeines Freundes nach Deutſchland aus dem uneigennützigen


