Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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ſtet, wagte Oſaley, der„gnädigen Gräfin“ ſeine Eröffnun⸗ gen hinſichtlich der Verbindung zu machen, und das Aner⸗ bieten einer Mitgift von viermalhunderttauſend Kronen war ihren Ohren ein ſo wunderbarer Klang, daß er ſowohl finanzieller als diplomatiſcher Garantien bedurfte, um ſie von der Authentität des Vorſchlages zu überzeugen. Sie wunderte ſich nicht länger über die eremplariſche Unterwuͤr⸗ figkeit, mit der ihr Sohn ſeine politiſchen Viſionen auf⸗ gegeben und ſich während der letzten zwei Jahre mit der Adminiſtration der Ehrenſtein'ſchen Güter begnügt hatte, als ſie fand, daß dieſe günſtige Verbindung ſtets das letzte Ziel ſeiner Hoffnungen geweſen war.

Alles, was ſelbſt den ſtolzeſten Hoffnungen der Fa⸗ milie bei dieſer Gelegenheit zu wünſchen übrig blieb, wurde ſchnell durch die Entdeckung erfüllt, daß der großmüthige Oſaley ſchon die Schenkungsurkunde eines Landgutes, das er ſeit einigen Jahren im Rheingau beſeſſen, für ſeinen Schwager und die Kinder ſeiner Schweſter ausgefertigt hatte, wodurch ſie berechtigt waren, ſich unter die Land⸗ eigenthümer der Provinz zu reihen und bei ihrer Zurück⸗ kunft nach Deutſchland eine dem erblichen Vermögen der Mrs. Verelſt und den künftigen Ausſichten ihrer Nachkom⸗ menſchaft würdigere Sphäre einzunehmen.

„Aber da nun Deine Verlobung entſchieden iſt, mein theurer Ernſt, was wirſt Du nun mit Deinen kleinen eng⸗ liſchen Damen anfangen?“ fragte die verehrungswürdige Grafin ſcherzend ihren Sohn, während ſie mit Herrn von Clerval, deſſen Reichthümer ihn in ihren Augen zu einer Art von Rübezahl machten, eine freundliche Priſe Tabak als Zeichen der Genehmigung ihres Allianz⸗Traktates aus⸗ wechſelte.

„Ich vermache ſie Ihrer Sorge für den Reſt der Saiſon, meine gute Mutter,“ verſetzte der junge Ehrenſtein. „Ich fürchte, ihnen ferner nicht mehr nützen zu können, da Sie ſo gütig waren, meinen Plan zu genehmigen, mit unſerem vorſorgenden Freunde nach England zurückzukehren,