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Lage verzichten wurde; und es verſetzte ihn daher wenig in Erſtaunen, als er die herzloſe Tändlerin, die er geſchont hatte, unter den eifrigſten Hoͤflingen jenes kleinen Haufens des Königthums entdeckte, woran in jedem ausländiſchen Badeorte Ueberfluß iſt und dem wenig Ehrerbietung zu Theil wird, außer unter den, den Löwen und das Einhorn anbetenden Liebhabern Großbritaniens.
Wo immer eine königliche oder durchlauchtige Hoheit wohnte, wo immer ein Land⸗ oder Markgraf ſein Bad nahm, wo immer eine Fürſtin oder Großherzogin ihrer Verdauung oder ſonſtigen Leibesbeſchaffenheit durch Schwe⸗ fel zu Hülfe kam, vork hatten ſicher der große Jäger und die glänzende Equipage der Lady Maitland die Wache, und nicht ein Sprößling königlicher oder kaiſerlichen Würde konnte vierundzwanzig Stunden im Herzogthum ſich auf⸗ halten, ohne daß ſie mit der Wachſamkeit der Polizei ſeine Ankunft witterte und ihren dienſtfertigen Eifer auf denſelben ausdehnte. An einem Orte, deſſen nüchterne Gewohnheiten von den läſtigen Pflichten der Gaſtfreund⸗ ſchaft entbinden, fuhr ſie fort, Diners zu geben. Kurz ſo viele von den koſtſpieligen Thorheiten von May Fair ſich nur immer nach den Wildniſſen Naſſaus verpflanzen ließen, ſetzte die eitelſte Tochter der Eitelkeit fort, zum Nachtheil für ihre Familie und zum Spotte ihrer auslän⸗ diſchen Bekanntſchaften.
Er bedurfte nur der wenigen Worte, durch welche Oſaley bei dem jungen Grafen von Ehrenſtein von Eſther Verelſt eingeführt wurde, um zwiſchen ihrem Onkel und jenem ein inniges Verhältniß zu erzeugen; und der junge Graf war zu glücklich, durch dieſe Gelegenheit Nachrichten von der ihm ſo theuren Familie zu erhalten, um in Ver⸗ legenheit zu gerathen, als er fand, daß das Mädchen, welches er in beſcheidener Dunkelheit geliebt hatte, ſich in eine reiche Erbin verwandelt habe. Es war aber nicht das, was er zu hören verlangte. Sein einziger Wunſch war, zu erfahren, oh die, welche er nie vergeſſen hatte, ſeiner


