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„Sie werden das in ſeinem Geſchäftshauſe in der City erfahren, Sir, an das er alle Briefe an ihn zur Beförderung nach dem Continente abzugeben befahl. Aber ich möchte nach dem, was ich von einem der entlaſſenen Bedienten Lord Maitlands hörte, glauben, daß Herr Oſaley nach Deutſchland gegangen iſt.“
„Nach Deutſchland! Lord Maitland!“ wiederholte Baſil in gänzlicher Beſtürzung; und indem er in ſeinem Innern die jüngſten Eröffnungen ſeiner Mutter hinſichtlich ſeiner Liebe für Lucie mit den früheren Spöttereien Abednegos über denſelben Gegenſtand in Verbindung brachte, wandte er ſich gereizt von der Thüre ab, fürchtend, Oſaley möge in übelangebrachter Güte zu einer unberufe⸗ nen Vermittlung zu ſeinen Gunſten bei Lord Maitlands Familie getrieben werden.
„Als er entdeckte, daß die Liebe ſeiner Nichte einem andern gehöre,“ ſprach Baſil für ſich ſelbſt,„begann er ohne Zweifel die Ermuthigung zu bedauern, die er meiner Leidenſchaft gegeben, und in ſeiner Herzensgüte will er vielleicht es unternehmen, mir Erſatz für mein Unglück zu geben, indem er mir eine Frau verſchafft, die er mit dem Vermögen zu verſehen beabſichtigt, das meiner Mutter durch ihren Anwalt ſo geprieſen wurde. Mehr als einmal hat er auf Luciens Gefühle für mich angeſpielt; ja, wenn ich nicht irre, waren ſie der Vorwand für die Nachſicht, die er gegen ihre Eltern bewies, und für welche John Maitland mir offen und ohne Rückhalt dankte. Was auf Erden ſoll aus mir werden, wenn meine Vermuthung ſich beſtätigt. Wie ſoll ich ohne Härte und Unhoͤflichkeit einer Verbindung entgehen, bei der Oſaley wahrſcheinlich alle Hinderniſſe vorausgeſehen und beſeitigt hat. Vardge ſchrieb meiner Mutter, als ſeien die Einleitungen bereits getroffen? Ich zittere, wenn ich an die Folgen denke, welche die Dienſt⸗ fertigkeit eines zu geſchäftigen Freundes herbeiführen kann.
Es war kein großes Opfer für den jungen Annesley, nach dem Geſchäftshauſe des Herrn Oſaley zu gehen, mit


