Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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er für das ganze Leben einen ſo nachtheiligen Einfluß geübt hat.“

Unter dem Vorwande von Dienſtpflicht, in der That aber nur in der Abſicht, in dem Herzen ſeiner Schweſter das Gefühl der Pflicht gegen die gekränkte Mutter um ſo ſchneller wieder zu entzunden, eilte Baſil, nachdem noch ein Tag unter dem Austauſche vertraulicher Eroͤffnungen verſtrichen war, welche die gegenſeitige Liebe nur erhöhten, nach der Stadt zurück. Er war begierig nach einer Un⸗ terredung mit Oſaley, nach neuen Mittheilungen gegen Mrs. Verelſt, von der er entzückt ſeine Mutter mit Theil⸗ nahme und Liebe als der kleinen Rachael hatte erzählen horen, der Freude ihres väterlichen Hauſes in jener glück⸗ lichen Zeit, als die Familie Lord C....'s Gaſt des alten Oſaley geweſen war.

Aber als er London erreichte, fand er, daß der Ver⸗ lauf weniger Tage nur dazu gedient hatte, neue Störungen herbeizuführen. Beinahe mit einer, dem früheren Ver⸗ ſchwinden A. O's ähnlichen geheimnißvollen Geſchwin⸗ digkeit, war die kleine Familie auf einmal zerſtreut. Auf die ernſtliche Einladung des Marquis von L. hatten Mrs. Verelſt und Salome, wie es ſchien, eingewilligt, den Künſtler bei ſeiner Reiſe nach dem Norden zu begleiten, und während ihrer Abweſenheit ſollte Eſther bei den Branzini's wohnen. 4 „Die junge Dame konnte nicht wohl hier allein zu⸗ rückbleiben,“ bemerkte der vertraute Hausmeiſter in Ber⸗ nard⸗Street, als er das beſtürzte Geſicht Annesleys ſah, in welchem er einen Freund der Familie erkannte, und mein Herr hat, wie Sie wahrſcheinlich unterrichtet ſind, bereits England verlaſſen.“—

„England verlaſſen! Herr Oſaley hat England ver⸗ laſſen!“ rief Baſtl, üͤber alle Maßen durch einen Schritt erbittert, den er als die Folge einer der geheimnißvollen Launen A. O's anzuſehen geneigt war.„Und wohin iſt er gegangen? Nach Spanien? Nach Rom 2