Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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das Zimmer ſchritt.„Es iſt ein Glück für meinen Oheim, daß er im Grabe liegt!“

„Ich glaubte und glaube noch, daß er bloß durch ein Gefühl von Gerechtigkeit gegen das Andenken ſeines be⸗ ſchimpften Bruders geleitet wurde,“ war Lady Annesley's milde Antwort,„und um Helenens willen unterwarf ich mich. Das Vermögen, das Sir Bernard mir zu nehmen außer Stande war, und das er als Mitgift bei unſerer Verbindung von meinem Bater empfangen hatte, wurde mir, da ich mich berechtigt glaubte, es anzunehmen, von den Teſtamentsvollſtreckern richtig ausbezahlt und reichte bei ſorgfältiger Sparſamkeit zu Deiner Erziehung und Deinem Lebensunterhalte hin. Die einzige Bewilligung, die ich von ihrer Seite in Anſpruch nahm, war eine ge⸗ legentliche Zuſammenkunft mit Helene. Aber zu welchem Zwecke? Bei jeder neuen Begegnung fand ich, daß ihr kleines Herz an Kälte gegen mich zunahm. Nach und nach wurden ihre Umarmungen förmlicher, endlich wider⸗ willig. Ich ſah, daß die Liebe meines Kindes mir für immer entfremdet war, und von dieſem Augenblicke an war es mir ſo bitter, ihren kalten und beinahe verächt⸗ lichen Blicken zu begegnen, daß ich von dem Zeitpunkte ihrer Verheirathung an aufhörte, auf die außerlichen Cermonien kindlicher Pflicht Anſpruch zu machen. Baſil, ihr wurden Kinder geboren, die ich niemals auf meinen Armen hielt, Kinder, in deren Adern mein Blut, das Deinige und das Deines irrenden Vaters fließt, die uns aber niemals mehr ſein werden, als die Kinder fremder Leute!“

„Aber das darf nicht ſein!“ rief Baſil.„Nun, wo unſere lange verzögerte Erklärung endlich ſtattfand, jetzt, wo ich die volle Ausdehnung der Ungerechtigkeit und Ver⸗ folgung beurtheilen kann, der meine geliebte Mutter unter⸗ worfen wurde, will ich die auf uns beide gehäufte Schmach nicht länger ertragen. Ueberlaſſen Sie es mir, Ihre Un⸗ ſchuld dieſen ſchändlichen Anklägern gegenüber zu verthei⸗