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an, belud mich mit Schmach und Grauſamkeit; denn, um die Gerechtigkeit ſeiner Beſchuldigung nur um ſo ſchrecklicher zu bezeugen, bewarb er ſich um ein gefährli⸗ ches Commando auf der Halbinſel und ſiel an der Spitze ſeines Regiments, während er ſeine Wittwe entehrt und ſeinen verwaisten Sohn ſchweigend verleugnet zurückließ. So, Baſil, ſo wurdeſt Du mir geboren, in Thränen und Elend, ein Verſtoßener, ein Kind der Schande und des Mitleids; doch, ſo wahr der Allmächtige mich hört und richtet, das Kind einer vorwurfsfreien und unbefleckten Mutter!“
Schon lag Baſil zu den Füßen ſeiner Mutter und umſchloß ihre Hände mit den ſeinen, während er ſie wech⸗ ſelsweiſe an ſeine bebenden Lippen und an ſeine thränen⸗ vollen Augen drüͤckte. Alles, was er einige Minuten lang vermochte, waren Liebesbezeugungen für ſeine ge⸗ kränkte Mutter und Verwünſchungen gegen diejenigen, de⸗ ren Verleumdungen einen ſo ſchrecklichen Sieg errungen hatten.
„Es lag mir fern, ein einziges Gefühl des Vorwurfs gegen den zu nähren, der ſein Mißtrauen ſo grauſam ge⸗ büßt hatte,“ fuhr Lady Annesley als Antwort auf die unwilligen Ausrufungen ihres Sohnes ſtockend fort.„Die Qualen, welche Dein unglücklicher Vater im Glauben an meinen Treubruch gelitten haben muß, verſöhnten die mei⸗ nigen vollkommen! Auch war ich nicht unſträflich, Ba⸗ ſil, wenn auch unſchuldig an dieſem großen Verbrechen; denn ich hatte ihn geheirathet aus Beweggründen welt⸗ licher Klugheit, ich hatte ihn geheirathet, um aus einem unglücklichen Hauſe zu entkommen, ich hatte ihn gehei⸗ rathet ohne Neigung, ich hatte ihn geheirathet mit einem Herzen, das noch um einen Andern trauerte. Und als Sir Bernard Annesley zuerſt in jene wüthenden und ra⸗ ſenden Beſchuldigungen ausbrach, hatte dieſes Bewußiſein meine Seele ſo niedergedrückt, daß ich nicht vermochte, ſeine Schmähungen mit dem oſſenen und furchtloſen Selbſt⸗


