Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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ten A. O's. zu wucheriſchen Zinſen geborgt) war noch unerſetzt. Sie war noch arm, noch zahlungsunfähig, noch der Nachſicht bedürfend, und kam hieher, gleich der faſhionablen Gräfin von Winterfield, um Barmherzigkeit zu betteln!“

Mächtig erleichtert, wenn auch zu gleicher Zeit unter

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der harten Lektion Abednegos ſich windend, haſchte die

faſhionable Verſchwenderin nach Luft.

„Ich gewährte ſie,“ fuhr der harte Mahner fort,„und ich ſchenkte ihr auch meine Achtung,— beinahe meine Zuneigung. Der alte Geldverleiher beruhigte ſie, wie nur ein Vater hätte thun können, und ſchickte ſie in Frieden und mit Troſt heim zu ihren Kindern.— Die Ihrigen, Madame, werden Ihnen weniger zu danken haben.— Ich will Sie nicht bloßſtellen,— ich will Sie nicht mit der Strenge der Geſetze verfolgen. Aber ich ziehe vor, zum Pfande für mein Eigenthum, welches Sie verſchwendet

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haben, die Diamanten zu behalten, welche Sie mir zu

jenem Zwecke verpfändeten, und ohne Ihnen eine weitere

Guinee über das Darlehen zu geben,— weil weder das,

nooch Millionen Ihren Ruin und Ihre Schande aufhalten

können.“

„Dann bin ich verloren!“ rief Lady Winterfield, alle Faſſung verlierend und außer Stand, Ihre Thränen zurück⸗ zuhalten.„Dieſe koſtbaren Diamanten....“

„Dieſe Diamanten, Madame, Sie thun wohl, ſie zu ſchätzen,“ verſetzte Abednego.„Sie waren das Hochzeit⸗ geſchenk eines Mannes, der Ihnen ſein Herz ſchenkte, auf ein ſchoͤnes Aeußeres bauend,— der Ihnen ſeine Ehre anvertraute, an die Aufrichtigkeit Ihrer Neigung glaubend, — der auf ſeinem Sterbebett ſeine Kinder Ihrer Sorge

in dem Glauben empfahl, daß alle ſeine Liebe und ſein

Zutrauen nicht umſonſt hingegeben ſein können. Sie thun wohl deßhalb, die Andenken dieſer Liebe zu ſchätzen. Aber giauben Sie mir, ſie ſind ſicherer in meiner Verwahrung, als in Ihrer eigenen.“.

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