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„Meine Weigerung wird Euer Herrlichkeit um keinen Schilling ärmer machen, als Sie jetzt ſind. In welcher Art können Sie mir daher Ihren Ruin aufbürden?“
„Sie werden ihn wenigſtens der Welt dargelegt haben.“
Abednego zuckte die Achſeln.„Sie ſtellen ſich ſelbſt blos, Madame,“ ſagte er,„indem Sie ſich ſolcher Schlüſſe bedienen. Ein für allemal wiederhole ich, daß Sie das Vermögen Anderer und das Ihrer Kinder verſchwenden, nur um ſich einen falſchen Schein in der Welt zu er⸗ halten. So lange als Sie dieſen Luxusartikeln nicht ent⸗ ſagen, welche Sie nicht bezahlen und nicht bezahlen koͤnnen, glanzen Sie auf Koſten Ihrer Wagenfabrikanten, Juwe⸗ liere, Modehändlerinnen, Geldverleiher,— die gemeine Schuldnerin niedriger Krämer. In dieſem Augenblicke ſtehen Sie, eine Frau und Grafin, vor mir als eine Nie⸗ drige. Wiewohl Sie eine Grafin des Reichs ſind und ich der verachtete A. O. bin, ſtehe ich über Ihnen als Capi⸗ taliſt, ſtehe ich über Ihnen als Moraliſt, in deſſen Hände
Sie Angriffewaffen gelegt haben.“
Es war nun die Reihe, die Achſeln zu zucken, an Lady Winterfield; doch weit mehr aus Ungeduld, als aus Verachtung.
„Letzte Woche,“ fuhr Abednego, unbeſorgt über den Wechſel in ihren Zügen, fort,—„letzte Woche kam hie⸗ her zu mir eine junge Frau, liebenswürdig wie Sie, welche,
gleich Ihnen, ihre Mittel überſchritten und ihre Verpflich⸗
tungen gebrochen hatte. Sie kam hieher zu mir, nicht, gleich Euer Herrlichkeit, hoffend, mich durch den Anblick ihrer Reize und durch affektirte Verzweiflung zum Mitleiden zu bewegen, ſie hatte andere Waffen fuͤr den Kampf, und dieſe Waffen, Madame, gewannen die Oberhand. Ihr wies ich den dreifachen Betrag ihrer urſprünglichen Schuld an, und aus eignem Antriebe.“
„Und welcher Art waren dieſe Waffen?“ fragte Lady Winterfield, tief erröthend und durch das Niederſchlagen
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