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ſein ſeltſamer Führer würde es kaum wagen, einen Offi⸗ zier der Garde in irgend einen gefahrdrohenden Hinterhalt zu locken, weil im Falle des Verſchwindens deſſelben ſo⸗ gleich thätige Nachforſchungen veranſtaltet werden würden, die vermoͤge des Geſchäftshauſes des Oſaley leicht zu dem verdächtigen Raume führen konnten. Nichts deſto weniger war der Eintritt in den ſchmalen Gang abſcheu⸗ lich und abſchreckend genug, um einen kühnen Abenteurer muthlos zu machen.
So wie er über die Schwelle getreten war, wurde er mehr als ſonſt wo durch den geheimnißvollen Anblick des Raumes aufgeregt. Kaum hatte er jedoch einige Schritte in dem dunkeln ſteinernen Corridor zurückgelegt, als die Thüre hinter ihm geſchloſſen wurde und er ſich allein in dieſem ſteinernen Durchgange fand, der ſein Licht bloß durch kleine Gitter erhielt, die an den Thüren an jedem Ende angebracht waren, wie um der Luft den Durchzug zu geſtatten.
Da es eben ſo leicht war, weiter zu gehen, als zurückzu⸗ kehren, ſchritt Baſil vorwärts. Als er ſich der Thüre am andern Ende nahte, bemerkte er, daß ſich der Durchgang immer mehr erweitere, ſo daß er einen Schlupfwinkel bildete, der eine hölzerne Bank enthielt. Durch das Gitter, wel⸗ ches in gerader Linie mit ſeinem Geſichte lag, vernahm er Stimmen, die in einem heftigen Wortwechſel begriffen waren. Die eine derſelben war ihm bekannt; ſie war die Stimme des A. O., die andere war die eines Weibes.
Als er mit ſeinen Händen nach einer Klinke, oder nach einer Oeffnung ſuchte, fand er zu ſeinem Erſtaunen, daß das, was er für eine Thüre gehalten hatte, bloß ein Theil des Durchgangs war, daß die hölzernen Bänke rings herumliefen. Nachdem er ſich einen Augenblick bedacht hatte, überzeugte ihn die Beſchaffenheit des Gemaches und die Unterredung, die er hören mußte, daß er in irgend einen Lauſchwinkel, oder in ein Obſervatorium gerathen ſei, in eine Art von einem„Ohr des Dionyſius,“ in wel⸗


