Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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britiſche Gallerie zu betrachten. Unaffectirt und anſpruchs⸗ los, hatte er kein Verlangen darnach, ſich und ſeine Uni⸗ form in St. James⸗ Street paradiren zu laſſen, ein Gelüſten, welches ſich ſelten über vierzehn Tage hinaus ausdehnt, während welcher ein junger Gardiſt das Privi⸗ legium hat, die Kammerjungfern in Grange durch den Glanz ſeines Scharlachs und Golds in Erſtaunen zu ſetzen. 1

Aber an dem fraglichen Tage wurde er, obgleich er ſich am Abende zuvor gratulirt hatte, daß er gewiß ſei, den Beſuchen Oſaley's, oder Verelſt's zu entgehen, ſo wie er die St. James⸗Street betrat, durch ſeine unerträgliche Sclaverei erzürnt. Er entdeckte, daß es unerläßlich ſei, einen Anſtandsbeſuch bei Branzini's zu machen, ehe Eſther ihr Haus bezogen haben würde. Er fand, daß es unverant⸗ wortlich ſein würde, wenn er bei dem Familien⸗Mißgeſchicke der Maitlands ermangeln würde, eine Karte an ihrer Thüre abzugeben. In dieſem Punkte wünſchte er allein, frei zu ſein, und in ſeinem wachſenden Unmuthe mühte er ſich ab, Herr ſeiner Handlungen zu ſein. Wäre er nicht auf die Wache beſtimmt geweſen, würde er wahrſcheinlich einen Ritt in die Umgegend gemacht haben, er hätte Ge⸗ ſchäfte in Richmond vorgeſchützt, oder wäre zu ſeiner ein⸗ ſamen Lieblingsſpeiſe in Krone und Scepter gegangen, und wenn er da geweſen wäre, würde ihn ploͤtzlich dieſelbe Unruhe befallen und nach London zurückgetrieben haben.

Er brannte in der That vor Begierde, Alles zu er⸗ fahren, was unter dem Dache des Künſtlers vor ſich ging. Zum erſtenmale fanden ihn ſeine Kameraden zerſtreut und ungefällig. Oberſt Loftus hatte in John Maitlands Ab⸗ weſenheit verſucht, ihn wegen ſeines Kokettirens mit Lucie Maitland zu verſpotten und auf die Qual anzuſpielen, welche ihre offenbare Vorliebe ihrem Freunde Blencowe verurſache. Aber das Zänkiſche, was in Baſils Antworten lag, überzeugte ſie bald, daß keine Laune vorhanden ſei, mit ſich ſcherzen zu laſſen. Sie ſahen, daß er ganz außer