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Antwort eintrat, mußte ihn nothwendiger Weiſe zwei Tage in der Stadt zurückhalten, und er hätte dieſen Um⸗ ſtand gerne umgangen, weil er fürchtete, daß die Er⸗ neuerung ſeines intimen Verhältniſſes mit der Familie des Künſtlers, und die Verſöhnung derſelben mit Abednego, ihn wieder in deren Geſellſchaft ziehen, ihn zwingen könne, Zeuge der gegenſeitigen Liebe und Seligkeit des Herzogs von San Catalda und der Eſther Verelſt zu ſein.
Morgen war er indeſſen auf der Wache, und dieſes ſicherte ihn wenigſtens vier und zwanzig Stunden lang vor einer Berührung mit irgend einem Gliede der Familie.
Das Wetter war jetzt ſo ſchön, wie nur immer das Londoner Wetter ſein kann; denn die Mitte des Sommers iſt in der Hauptſtadt kaum ſo angenehm, als dieſe köſtli⸗ chen Tage im Anfange des Mai, ehe das junge Laub noch gefunden hat, in welch einer Welt von Schmutz und Rauch es zum Vorſcheine gekommen, indem es vielmehr ſein Grün in Friſche und Reinheit ausbreitet, gleich dem heiteren und unbefleckten Geſichte eines unſchuldigen Kin⸗ des. Der Himmel war blau, das Laub grün, die Sper⸗ linge zwitſcherten fröhlich in den Parks und auf den Platzen, wie ſie es größtentheils machen, ehe London mit Aſche und Staub bedeckt wird, ehe die Blätter verwelken und abſterben, ehe die Atmoſphäre ſich verdunkelt. In einer ſolchen Jahreszeit iſt es ſchwer, für das wallende Herz eines Zweiundzwanzigjährigen unter der Laſt der Sorgen zu erliegen.
Seine eigenen Gefühle treiben es an, zu hoffen, wo keine Hoffnung iſt, zu lieben, wo es keine Ausſicht auf Glück gibt. Die Springfluth des Lebens wogt wild und unwiderſtehlich im Buſen, und Verzweiflung iſt in der That ſchwer für die Jugend.
Baſil war gewöhnlich ungerne auf der Wache, weil er in Zeit und Raumbeſchränkt war; er brach früher als gewoͤhnlich auf und war für den Tag auf den Zeitvertreib beſchränkt, die


