Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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ten. Ich bin ſo vollkommen, als Sie nur immer wün⸗ ſchen können, überzeugt, daß ſolch ein Freund in der Noth in der That ein Freund iſt. Geſtern Nachmittags, mein theurer Junge, wurden meine Vorherſagungen erfüllt. Es war eine Execution in unſerm Hauſe. Ein angenehmes Ding, nicht wahr, für Ihre Herrlichkeit und die Mäd⸗ chen, Gerichtsdiener in dem Hausplatze ſitzen zu ſehen. Indeſſen iſt es,“ fuhr er mit gepreßtem Athem fort, „theilweiſe ihre eigene Schuld, wenn dies ein Troſt ſein kann. Es lag nicht alle Schuld auf meinem Vater, ob⸗ wohl ſie ihm dieſe allein beimeſſen wollten.“

3 fids thut mir herzlich leid, aufrichtig leid,“ begann Baſil. „Kommen Sie, kommen Sie! Sprechen Sie nicht wie der alte Oberſt!“ rief John Maitland.„Gehen Sie mit Ihrem: herzlich leid, aufrichtig leid! Aber ſei es; Sie waren mehr als traurig.“

„Was war ich denn alſo 2 u fragte Baſil, indem er ob des Leichtſinns ſeines Freundes die Achſeln zuckte.„Bei meiner Seele, ich habe nicht die geringſte Idee!“

„Natürlich nicht, weil Sie fürwahr nicht die ge⸗ ringſte Bekanntſchaft mit A. O. haben. Sie waren es nicht, der vermittelnd für meine Familie auftrat. Es war nicht Ihre Neigung für Lucie, welche, im Vorbei⸗ gehen geſagt, halb außer ſich vor Dankbarkeit iſt, die Sie veranlaßte, den Mann, den Sie als Freund oder Bekann⸗ ten nicht anerkennen wollen, über den Sie aber all' den. Einfluß üben, den ein Herr über ſeinen Sclaven hat, oder ein Czaar der Moskowitten über einen Huſaren⸗Oberſt, zu beſtimmen, daß er noch einmal meinem Vater zu Hülfe komme, die Erecution beſeitige und unter der Bedingung, das Haus in Arlington⸗Street zu verlaſſen und ſich nach Maitland Park zurückzuziehen, die Angelegenheiten der Familie wieder in Ordnung brachte. O, nein, Sie wa⸗ ren es nicht, der uns dieſen vortrefflichen Dienſt leiſtete!“ „So wahr ich lebe und athme, nein!“ rief Baſil