Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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irgend einem ſterblichen Weſen, ſollte es ſogar ihr Sohn ſein, verpflichtet wäre.

Nach und nach, als er ſich von dem grauſamen Schlage, der aus der Entdeckung entſprang, daß der Ge⸗ genſtand ſeiner Liebe eine nahe Verwandte des berüchtig⸗ ten A. O., und an einen Andern verlobt ſei, erholt hatte, war er gezwungen, ſich ſelbſt zu geſtehen, daß der erſte Umſtand von einer Beſchaffenheit ſei, um ihn mit dem letztern zu verſoͤhnen.

Nie würde ſeine Mutter darein gewilligt haben, daß er ſeine Treue der Nichte des Geldverleihers verpfände. War auch Abednego kein Jude, ſo konnte er nicht meh⸗ rere Generationen von dem Judenthume entfernt ſein, und Baſil hatte nur zu ſehr ihren eingewurzelten Haß gegen Alles, was mit der jüdiſchen Nation zuſammenhing, wahrge⸗ nommen.—

Als dieſe Abneigung nun mit verdoppelter Kraft ſei⸗ nem Geiſte ſich darſtellte, erinnerte er ſich mit Ueberra⸗ ſchung an den halbvergeſſenen Umſtand, daß ſie im Be⸗ ſitze eines Buchs von ſo eigenthümlicher Beſchaffenheit ſei, daß Verelſt behauptete, es ſei das Eigenthum des Vaters und Bruders ſeiner Frau geweſen..

Welcher möglichen Verkettung der Umſtände war dies beizumeſſen? Um ſo mehr fühlte er ſich zu der Frage getrieben, wie und durch welche unglückliche Kette von Ereigniſſen die Tochter des Lords C—, die Wittwe des Sir Bernard Annesley in eine Verbindung mit der Familie des A. O. gebracht worden ſein konnte?

Der Sommer war nahe, und er entſchloß ſich, das einladende Wetter zu einem Vorwande für einen kurzen Beſuch in Barlingham zu nehmen. Die Erörterung, welche bereits zwiſchen ihm und Lady Annesley begonnen hatte, konnte Veranlaſſung zu ſolchen Fragen geben, die nicht ermangeln würden, Licht über dieſes Geheimniß zu verbreiten. Es war an der Zeit, daß alle Beziehungen zu „ Abednego Oſaley aufgeklärt wurden. Er wollte nicht