Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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ſo viel Senſation in dem Bethlehem, beau monde ge⸗ nannt, erregen wird, als jenes des Herzogs von Rocheſter. Ich ſollte in der That dieſe Maitlands den Folgen ihrer Thorheit anheim geben, aber das eine der Mädchen hat mein altes Herz durch die lebhafte Theilnahme gerührt, welche es an dem Glücke eines Kameraden ihres Bruders, Baſil Annesley genannt, nimmt.“

„Iſt alſo mit Lord Maitland Alles aus? fragte Baſil in einem mitleidigen Tone, ohne von dieſer Anſpielung Notiz zu nehmen.

„Seine Wechſel wurden im vergangenen Jahre in der Stadt Hauſiren getragen,“ entgegnete A. O. mit einem ſarkaſtiſchen Lächeln.„Ihre Herrlichkeit iſt bei Almack, während ihre Unterſchrift in den Händen der Juden iſt.“

Nachdem er noch einige bittere Bemerkungen über die Sorgloſigkeit der Familie gemacht hatte, ging er fort, und Baſil hatte auch zu bedauern, daß Verelſt in dem— Eifer, ſeiner Familie die ſo eigenthümliche Verſohnung, welche ſtattgehabt hatte, mitzutheilen, ihm auf der Stelle folgte. Als der Künſtler weggegangen war, hob ſein junger Freund vom Boden die Dreihundertpfundnoten auf, die während der vorhergegangenen lebhaften Unterhaltung unbemerkt hinabgefallen waren.

„Hätte ſich jemand vorgeſtellt,“ ſagte er mit einem düſtern Lächeln, als er ſie in ſein Pult legte,„wie kurz es iſt, ſeit der Beſitz dieſer Noten eine Frage über Leben und Tod zu ſein ſchien. Sollte man nicht glauben, daß ich, ſtatt des armen Burſchen, der ich bin, den Reichthum Indiens oder den des Abednego Oſaley zu meinen Befeh⸗ len habe. Aber was ſorge ich mich jetzt um Geld? Ve⸗ relſt iſt nun glücklich— Eſther für mich auf immer ver⸗ loren. Was meine arme Mutter betrifft, ſo iſt, obwohl ſie an Mitteln beſchränkt iſt, ihr Stolz größer, als ihre Armuth, und ich bin überzeugt, daß ſie lieber die An⸗ nehmlichkeiten des Lebens entbehrt, als daß ſie hiefür