Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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„Durch Ihre Gemälde, die ich in den Händen des Stubbs und Anderer fand,“ bemerkte Abednego, indem er ſich an Verelſt wendete, ſtatt ſeinem Wirthe zu antworten, „erfuhr ich, daß Sie ein Bewohner dieſes Landes ſeien. Aber Sie können ſich vorſtellen, mit welcher Sorgfalt und Liſt dieſe Buben die Spur bewachten, ſo lange Sie als ein Betrogener in den geizigen Händen derſelben blieben.“

„Und es war alſo mein guter Freund, Herr An⸗ nesley, der mir dieſen weitern Dienſt erzeigte;“ rief der Maler feurig aus.

„Indirekt. Ich war begierig, den Gegenſtand eines gewiſſen Geldanlehens kennen zu lernen, welches er durch meine Mittel bewerkſtelligte, und da ich ſowohl als Oſaley der Cröſus, als in meiner Eigenſchaft als A. O. der Geldverleiher, der Oſaley, welcher den Croͤſus erzeugte, die Mittel beſitze, alle Geheimniſſe der beiden Geldmärkte, des großen und des kleinen, zu verfolgen und zu entdecken, ſo hatte es keine Schwierigkeiten zu erfahren, daß die von ihm zu bezahlenden Acceptanzen zu Gunſten eines Ge⸗ rard Verelſt, eines Malers, geſchehen, der nahe bei South Andley⸗Street wohnte. Das Uebrige war bald feſtgeſtellt; die Miniatur, die ich ihm übergab, liefert hinreichenden Beweis, wie bald und wie vollſtändig ich mich zum Herrn der Geheimniſſe der Familie machte.“

Baſil Annesley haſchte nach Athem. Es war kein Mittel da, welches die indiscreten Enthüllungen Abednego's unterdrückt hätte.

„Und nun,“ ſagte dieſer, ohne die Verlegenheit zu berückſichtigen, die er hervorgerufen,„muß ich Ihnen gute Nacht wünſchen. Obwohl ich Zeit gefunden habe, manches zu ſagen, was dem einen oder dem andern überflüſſig ge⸗ ſchienen haben mag, bin ich doch in der größten Eile und in einiger Beſorgniß. Ich habe vor Mitternacht noch ein Geſchäft abzuſchließen, welches das Glück einer Familie ernſtlich berührt, deren Ruin in kurzer Zeit, was ich auch thun mag, das unglückliche Ereigniß abzuwenden, eben