Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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Bei aller Aufregung ſeiner Gefühle konnte ſich Baſil kaum eines Lächelns enthalten, als er A. O. ſagen hörte, er habe kein Geheimniß vor ihm, er, deſſen ganzes Leben ein Geheimniß war, deſſen rechte Hand nicht wußte, was die linke that, er, der in ſeiner Perſon ein halbes Dutzend verſchiedene Leben vereinigte. 3

„Ich wollte fröhlich ſein, hätte ich ſchon mehrere Monate früher Schritte zu dieſer Verſöhnung gethan, hätte ich ſie von dem Augenblicke meiner Bekanntſchaft mit dieſem unvorſichtigen Jungen, unſerm Freunde Annesley, an gethan;“ begann Oſaley wieder, nachdem er lange vertraulich an Verelſt's Seite auf dem Sopha geſeſſen war, und ſeine Herrſchaft über ſich ſelbſt lange zuvor er⸗ rungen hatte, ehe der einfache Künſtler aufgehoͤrt, wie ein Kind zu ſchluchzen;„aber wenn ich dem Manne nicht als Wohlthäter nahte, ſo geſchah es, weil ich ihn wie einen Bruder zu verſöhnen wünſchte. Ich wünſchte Sie unab⸗ hängig in Ihren Verhaͤltniſſen, reich durch Ihre eigenen Talente und Geiſtesgaben, ehe ich mich Ihnen mit Ver⸗ ſicherungen des Wohlwollens nahte, von welchen es im entgegengeſetzten Falle hätte ſcheinen konnen, daß die Noth Ihrer Familie Sie zu deren Annahme getrieben haben. Wir ſtehen nun auf gleichem Boden, und Sie haben mir Ihre Verzeihung wie ein Chriſt und ein Verwandter ge⸗ währt, ohne ſich Ihre Selbſtachtung zu vergeben. Alles, wie es ſein ſollte! Ich habe alle moͤgliche Vorſorge ge⸗ troffen, um Ihrem Stolze nicht zu nahe zu treten und meine Anſprüche auf Ihre Liebe zu befördern. Und nun ſagen Sie, wann wollen Sie mir einen Beſuch bei meiner Schweſter vorſchlagen? Bei ihrem ſchwächlichen Zuſtande müſſen wir uns hüten, eine Aufregung herbeizuführen, beſonders am Vorabende einer langen Reiſe, wenn Sie in der That nach unſerer gegenſeitigen Erklärung auf Erfüllung Ihrer Verpflichtungen gegen den Marquis be⸗ ſtehen.“

„Ich will mit Rachael noch dieſe Nacht ſprechen,“