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Durch dieſe ſo ganz eigene Selbſterniedrigung ganz
außer Faſſung gebracht, wurde Verelſt ſo weit beſänftigt, daß er zögerte..
Aber eine momentane Betrachtung zeigte ihm auf's Neue die Jahre des Duldens und des Entbehrens ſeines trefflichen Weibes und ſeiner lieben Kinder, und aber⸗ mals verhärtete ſich ſein Herz und er ſchob, ohne zu ant⸗ worten, die ihm dargereichte Hand des Oſaley zurück.
„Sie haben meine volle Verzeihung,“ ſagte er end⸗ lich.„Freundſchaft iſt kein Ding, das ſo freiwillig im Leben in die Höhe ſchießt, wenn ſie von einem bekehrten Feinde gefordert wird. Das Unrecht meiner Familie ver⸗ bietet mir, mehr zu ſagen; das Gefühl, welches ſie Ihrer ſpäten Reue ſchuldig iſt, kann von keiner Bedeutung ſein.“
Noch einmal machte der aufgeregte Künſtler eine Bewegung, um ſich zu entfernen; aber jetzt trat ihm Bafil in den Weg.
„Mein theurer Verelſt!“ rief er,„Sie ſind es jetzt, der ein rachſüchtiges Gemüth zeigt. Wie vermögen Sie, eine ſo wohlthätige, ſo herzliche Natur, wie die Ihrige iſt, zu martern, um ein Gefühl der Gehäſſigkeit anzu⸗ nehmen, welches, wenn es in der That beſtehen ſollte, durch die feine und innige Weiſe, mit welcher Ihnen der Oelzweig dargeboten wird, entwaffnet werden ſollte!“
„Wenn Sie nur wüßten, mein theurer, junger Freund,“ rief der Maler,„welch' eine Reihe...
„Ich kenne den Gegenſtand Ihrer Beſchwerden nicht, und will ihn nicht kennen lernen,“ unterbrach ihn Baſil eiligſt,„aber das weiß ich, daß die Hälfte der Beſchwer⸗ den, die Hälfte des Grolls dieſer Welt aus Mißverſtänd⸗ niſſen entſteht, die einige verſtändige Worte aufzuklären vermögen.“ 3
„In dem vorliegenden Falle iſt Alles vollkommen verſtanden,“ entgegnete der Künſtler kalt;„auch ſind wir keine Kinder, um den Impulſen momentaner Leidenſchaft
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