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hieher, Sie zu ſprechen. Die Gegenwart unſeres beider⸗ ſeitigen Freundes war geeigneter für unſere Zuſammen⸗ kunft, als die Anweſenheit eines kalten Fremden, gleich dem Marquis. Es war nicht Abneigung, was mich die⸗ ſen Morgen von dem Hauſe deſſelben ferne hielt.“
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Jetzt war an Verelſt die Reihe, Faſſung zu zeigen.
„Hätte ich Ihre Abſicht gekannt,“ ſagte Verelſt kalt,
„ſo würde ich gewiß meinen Beſuch bei Herrn Annesley auf einen andern Augenblick verſchoben haben.“ „Sie konnten nicht!“ entgegnete Oſaley kaltblütig. „Es wäre für Sie unmoͤglich geweſen, dieſe Nacht zu ſchlafen und eine Summe in Haͤnden zu haben, von der Sie wußten, daß ſie das Eigenthum des Jungen dort ſei. Ich kenne Euch beide! Derſelbe hitzköpfige Enthuſias⸗ mus hat ihn getrieben, ſeinen Namen zu verpfänden, den Frieden ſeiner Seele, ſein geringes Einkommen, einem Geldverleiher zu verpfänden, um die Mittel zu erlangen, Sie zu verpflichten, der es Ihnen unmöglich macht, Ihre Augen zu ſchließen, ſo lange Sie unnsthiger Weiſe ſein Schuldner blieben.“—
„Ich finde, daß ich Ihnen für die Mittel zur Zu⸗ rückzahlung zu danken habe,“ bemerkte Verelſt, etwas beſänftigt.„Empfangen Sie meinen Dank für dieſe Gunſt. Aber ich darf, ich kann aus meinem Gedächtniſſe nicht die lange Vernachläſſigung und die Unfreundlichkeit gegen das verdienſtvollſte der Weiber verwiſchen. Leben Sie wohl! Wir hegen keinen Groll gegen Sie; aber Liebe und Freundſchaft kann nimmermehr zwiſchen Dir und mir beſtehen!ℳ
„Dir und mir!“entgegnete Abednego, der durch dieſe bitteren Vorwürfe weder beſtürzt noch verlegen wurde. „Widerſtehen Sie, ſo weit Sie mögen, den Geboten der Natur; der Ocean kann eben ſo wenig einen anſtößigen Tropfen aus ſeinen Wogen ausſtoßen, als Ihr Weib und Ihre Kinder das Blut aus ihren Adern vertreiben können, das mit dem meinigen verwandt iſt.“
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