Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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als ſcheinbar. Allein mein edler Patron hat Ihre Hülfe überfluſſig gemacht. Da er die Schwierigkeiten erkannte, welchen ein armer Maler hiſtoriſcher Stücke in Tagen, wie die gegenwärtigen ſind, ausgeſetzt iſt, hat er mich großmüthig mit hundert Pfund beſchenkt. Ich bin reich, mein theurer, junger Freund, reich, ja, reich, ich hätte faſt geſagt, reich wie ein Jude, aber dieſes Wort iſt in meiner Familie äußerſt unangenehm. Glauben Sie mir, ich bin im Stande, Alle in Bequemlichkeit und leicht mit mir nach dem Norden zu nehmen.“

„Aber gewiß,“ rief Baſil, von Schrecken erfaßt durch ſolche Ausſichten,„aber gewiß wird eine ſo weite Reiſe, mit ſo unbeſtimmten Ausſichten auf deren Beendigung, für die arme Mrs. Verelſt nachtheilig ſein, deren ſchwan⸗ kender Geſundheitszuſtand die äußerſte Sorge und Berück⸗ ſichtigung in Anſpruch nimmt.“

„Rachael würde zwanzigmal mehr leiden, wenn ſie ſich von ihrem Manne zu trennen hätte. Was unſere Bequemlichkeit betrifft, ſo hat der Marquis eine Reihe von Zimmern uns zu unſerem Gebrauche in dem Schloſſe eingeräumt.

Hier entſprang eine neue Quelle der Sorge für Ba⸗ ſilk. Eſther, ſeine Eſther der zudringlichen Bewunderung ausgeſetzt, die ihre Schönheit nothwendiger Weiſe in einem ſolchen Hauſe hervorrufen mußte.

„Nichtsdeſtoweniger,“ bemerkte er, indem er eine andere Linie von Argumenten verſuchte,„wird eine ſol che Unterbrechung der Berpflichtung der Fräulein Verelſt ſt.

„Verpflichtungen!“ rief der ſtolze Bater,„Sie wer⸗ den doch gewiß nicht glauben, daß ich, nun 5 ich im Stande bin, ihnen Brod zu geben, ihnen erlauben werde, ihre koſtbaren Talente zu verſchleudern, indem ſie einfäl⸗ tigen Kindern oder ſchwachen Fräuleins Unterricht erthei⸗ len. Nein, nein, nein! Keine Verpflichtungen mehr für meine Mädchen. Es iſt eine Hauptquelle meiner Freude und meines Triumphes, daß von nun an dieſe theuren