Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1846)
Entstehung
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„Und doch verbinden Sie mit ſeinem Namen ſo herabwürdigende Titel, wie berüchtigt und infam;“ unter⸗ brach ihn der Künſtler.

„Sagen Sie vielmehr, mit ſeinem Berufe!“ verſetzte Baſil Annesley.

„In dem commerciellen England haben Sie gewiß wenig Recht, dieſen zu verachten!“ bemerkte Verelſt mit einiger Verlegenheit.

„Das commercielle England hat ſeine ehrlichen und geſetzmäßigen Wege für die Verfügungen über das Capi⸗ tal,“ entgegnete Baſil etwas bitter.

„Ich habe immer gedacht, daß Papierſpeculanten, ſo lange ſie glücklich ſind, einen bedeutenden Platz in der Geldwelt einnehmen;“ verſetzte Verelſt.„Wie würden die Finanzen des Königreichs ohne ſie ſtehen? Der Vater und der Großvater meiner Gattin waren die reichſten Kaufleute in Cadix; Oſaley, durch die Vortheile einer⸗ engliſchen Erziehung aufgeregt, nährte einen höhern Ehr⸗ geiz. Bei dem Tode ſeines Vaters raffte er ſein ungeheu⸗ res Capital zuſammen, verzichtete auf die Zufälle des Handels und ſchlug eine Laufbahn ein, die ohne die Un⸗ fälle ſeiner perſoͤnlichen Täuſchung für ſein Glück genügt haben moͤchte. Von dieſer Periode ſeines Lebens will ich nicht ſprechen; aber als er im Stande war, ſpäter ſeine Stellung im Leben wieder einzunehmen, war es ſicher unrecht, ſeinen tadelloſen Namen mit den Titeln: berüch⸗ tigt und infam zu belegen, wenn er einer der bekannteſten und geachtetſten unter jenen, die den Papterhandel der verſchiedenen Hauptſtädte Europas erſchüttern, wurde.“

„Einige der erſten Financiers und der geachtetſten Männer dieſes Landes waren Stockmäkler,“ rief Baſil; haber ein Geldverleiher, einer, der ſich als Geldverleiher ankündigt!“

„Wie meinen Sie?“ rief Verelſt, der nun ſeiner Seits erblaßte.

„Das Geld, das nun ſo unwillkommen vor mir liegt,“

Der Geldverleiher. II. 2