Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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werke zurückrief, die er in Bernard Street geſehen hatte, konnte Baſil nicht glauben, daß die in einem Verſtei⸗ gerungs⸗Cataloge enthaltene Beſchreibung für einen Augen⸗ blick auf einen ſo kritiſchen Richter, wie A. O., einen Einfluß geübt habe, und in dieſem Momente tauchte ein peinlicher Verdacht in ſeiner Seele auf. Abednego war offenbar, auf die eine oder die andere Weiſe, ſeinen kleinen Unternehmungen geneigt, und entweder im Bunde mit dem Juden, den er im Beſitze der Wohnung in Delahay Street geſehen hatte, oder über ihn befehlend, und Annesley wußte, daß er ſich ſehr thätig benommen hatte, um den Sturm und die Abreiſe des Herzogs von Rocheſter herbeizuführen, zunächſt durch den wucheriſchen Zins, und dann zuletzt durch ſeine räuberiſchen Verfolgungen. Wie, wenn er die Abſicht gehabt hätte, dieſe Gemälde dem vermeintlichen Kenner zu verkaufen, und daher um ſo mehr darauf be⸗ dacht war, ſie in ſeinen Beſitz zu bringen.

Unwillig über dieſen Verdacht, oder vielmehr über ſich ſelbſt, weil er ihn geſchoͤpft hatte, entſchloß ſich Baſil einige Zeilen zu antworten, welche er ſelbſt in Bernard Street abgeben, und in denen er Herrn Oſaley in Kennt⸗ niß ſetzen wollte, daß er den Entſchluß gefaßt habe, Verelſt über ſeine Intereſſen aufzuklären, die bei einer Speculation der Gemäldehändler auf ſeine Nachahmungen alter Meiſter ſo weſentlich betheiligt waren.

Am folgenden Morgen verließ er nach dem Frühſtück das Speiſezimmer, um ſich an Verelſt zu wenden, da rief Maitland, der ſich ſonnte, indem er ſich auf das breite Fenſtergeſims geſetzt hatte, um ſeinen Liebling, die Morning⸗ poſt, zu leſen, plötzlich aus:

„Hurrah, hurrah! Sie waren geſtern bei dem Ver⸗

kaufe in Rocheſter Houſe! Waren Sie nicht dort?“

„Bloß für kurze Zeit.“

„ Und was war Ihre weiſe Anſicht über die beiden Salvators?“ „Daß es ſchoͤne Gemälde ſind.“