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„Der beſte Weg wird ſein, an Verelſt zu ſchreiben, ihm den wahren Stand der Sache mitzutheilen und ihm zu überlaſſen, nach Gutdünken zu handeln. Vertieft in ſeine Studien, wie er iſt, wird dieſe öffentliche Verfügung über ſeine Gemälde nie zu ſeinen Ohren dringen. Nebſtdem mag vielleicht auch mein Brief dazu dienen, das Wieder⸗ ſehen ſeiner Familie herbeizuführen.
Als er zu Hauſe ankam und ehe er noch Zeit gehabt hatte, ſeinen ſoeben gefaßten Entſchluß auszuführen, ſtellte ihm ſein Bedienter eine Note zu, die mit einer Antike ver⸗ ſiegelt war und das Ausſehen einer faſhionablen Einladung hatte. Wäre die Eleganz der Form nicht geweſen, ſo würde Baſil die Handſchrift für die des Geldverleihers erklärt haben.
Als er ſie aus dem Umſchlag zog, fand er bloß fol⸗ gende Zeilen:
„Bekümmern Sie ſich nicht ferner um die Gemälde! Ich weiß Alles, und ich kaufte ſie nur, um die Nichts⸗
würdigkeit eines Buben und die Schwäche eines Narren bloßzuſtellen.
Ihr 1 A. O.“
So groß war die Beſtürzung Baſil's, daß der Brief ſeinen Händen entfiel. Es ſchien ihm, als wenn er erſt in dieſem Augenblicke den Saal verlaſſen hätte. Er hatte keinem menſchlichen Weſen ſeine Abſicht mitgetheilt, und doch hatte der überall gegenwärtige Oſaley Mittel gefun⸗ den, in ſeine Gedanken einzudringen und mit ſeiner War⸗ nung zuvorzukommen. Er war alſo der Käufer der Ge⸗ mälde, er, der vermöge ſeiner genauen Bekanntſchaft mit den Verhältniſſen Verelſt's und ſeiner Familie mit der Unächtheit derſelben bekannt ſein mußte, er, der nach ſeinem Geſchenke einer Copie der Esmeralda an Baſil dem armen Maler ſich wahrſcheinlich als Patron bewährt hatte.
Indem er in ſein Gedächtniß die ausgezeichneten Kunſt⸗


