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„Wünſchen Sie vielleicht zu kaufen, Sir?“ fragte der Schreiber, ohne die Augen von dem Papier zu erhe⸗ ben.„Nathan! Nathan Herz! Hier iſt ein Gentleman, der Sie wegen der Salvators zu ſprechen wünſcht.
Ein ſchmutzig ausſehendes Individuum, welches ſich nun aus der Mitte der Käufer herausdrängte, rief:„Ein Gentleman wünſcht zu kaufen?“ Baſil war unbeſchreiblich erſtaunt, als er den Mann erkannte, der einer von den jüdiſchen. Mäcklern war, die hier, am Ende des Zimmers auf einem Haufen beiſammen ſtanden, der als daſſelbe In⸗ dividuum ſich darſtellte, welches früher ihn und Maitland durch die geheime Thüre in das Muſikzimmer geführt hatte, und der auch der bebartete Levite war, den er im Beſitze des Hauſes in Delahay Street, der früheren Wohnung des A. O. in Weſtminſter, gefunden hatte. 1
„Ich habe Ihnen etwas privatim wegen dieſer Sal⸗ vators zu ſagen,“ bemerkte Baſil, halb unwillig, ſich an eine ſo wenig anſprechende Perſon zu wenden, und deshalb ſo leiſe ſprechend, daß es der Schreiber nicht hörte.
„Die ſind nicht zu verkaufen, mein Theurer,“ entgeg⸗ nete der Jude, der ſichtbar wünſchte, der Unterredung zu entgehen.
„Ich will ſie nicht kaufen. Sie ſind unter einem falſchen Namen ausgeboten worden.“
„Ja, ja; hat nichts zu ſagenz ich frage nicht dar⸗ nach,“ entgegnete der Jude, indem er ſuchte, mit dem Ge⸗ dränge wegzukommen.
„Aber da ich im Stande bin, Sie zu benachrichti⸗ gen....“ begann Bafil.
„Sie können nichts ſagen, ich weiß es, mein junger Gentleman, ich kenne Sie eben auch nicht beſſer!“ ant⸗ wortete der Mäckler, und ehe Annesley Zeit zum Antwor⸗
ten hatte, war der Burſche verſchwunden.
„Welche Urſache habe ich auch, mich in die Sache zu miſchen?“ ſprach Baſil für ſich ſelbſt, als er erhitzt und aufgeregt durch die City nach dem Tower zurückfuhr.


