Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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zu werden, und Baſil erſchrak, als er ſie als unvergleich⸗ liche Kunſtwerke ausrufen hörte und daran dachte, daß ſie vielleicht um einen Preis verkauft werden würden, welchen der dürftiglebende Künſtler nicht für ein Wunderwerk erhal⸗ ten haben würde.

Der Auctionator ſchien geneigt, ſich ſelbſt in ſeiner blühenden Anpreiſungen dieſer Edelſteine der Kunſt, dieſes Stolzes der Rocheſter Sammlung zu überbieten.

„Ein Gut, von welchem ſich der edle Eigenthümer nur mit dem tiefſten Schmerze getrennt hat, als er Eng⸗ land verließ,“ rief er,„und es iſt ein Scandal für das Land, daß das Parlament dieſe berühmte Gallerie, welche er mit ſo vieler Mühe, mit ſo vieler Umſicht, mit ſo großen Ko⸗ ſten gebildet, nicht im Ganzen für die Nationalgallerie gekauft hat. Aber es iſt bekannt, daß Seine Gnaden, der feinge⸗ bildete und ſcharfſichtige Herzog unter allen ſeinen werth⸗ vollen, oder vielmehr unſchätzbaren Gemälden keines höher ſchätzte, als dieſes Paar von Salvator.“

Einige ſchärfer ſehende Kunſtliebhaber beantworteten dieſen Ausruf mit einem Grunzen, indem ſie fernere An⸗ preiſungen nicht hören wollten, damit nicht der bezahlte Lobpreiſer Veranlaſſung gebe, daß ſie ihr Capital nicht anlegen könnten. Als ſich der Auctionator beſonders an einen unter den Kunſtkennern ausgezeichneten Herrn mit, der Aufforderung wendete, den Tarationspreis auf dieſe unvergleichlichen Salvators zu bieten, und als er hierauf keine Erwiederung erhielt, da war es eine eigene Stimme,

die von einem entfernten Platze aus dreiſt einhundert und

zwanzig Pfund bot..

Der Auctionator affektirte Unwillen und fragte, wer der ſei, der ein ſolches Gemälde der berühmteſten Samm⸗ lung der reichen Hauptſtadt des erleuchtetſten Landes der Welt kaufen wolle? Auf dieſen John Bull'ſchen Lobſpruch wurde ein Landbaronet von einem patriotiſchen Schwindel befallen, fügte fünf Souverains dem Angebote hinzu, und dieſe verwandelte ein jüdiſcher Mäckler augenblicklich in Guineen.