Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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durch den verſchwenderiſchen Herzog gekauft, und durch den nothleidenden Künſtler vollendet worden ſein konnten, denn eines derſelben enthielt die nämliche Zeichnung der zertrümmerten Brücke, deren Original er unter dem Pin⸗ ſel Verelſt's hatte in's Leben treten ſehen; nur waren hier die Figuren im Coſtüme des Mittelalters.

Mit lebhafter Theilnahme eilte er ſogleich nach dem Cataloge; zu ſeiner Ueberraſchung und zu ſeinem Aerger fand er jedes der beiden Gemälde einem alten Meiſter beigemeſſen, und zwar keinem geringern, als Salvator Roſa. 4 „Infam!“ rief er unwillkührlich, und er war auf

dem Punkte, die Urſache ſeines Unwillens ſeinem Gefähr⸗ ten als einen neuen Beweis für did oft behaupteten Täu⸗ ſchungen bei Auctionen und durch die Ausrufer mitzu⸗ theilen, als Maitland ihn antrieb, zu dem edlen Zwecke vorwärts zu ſchreiten, die Unterredung der Lady Winter⸗ field zu unterbrechen.

Zu dem Gemälde zurück zu kehren, war außer Frage. Sie waren nun in das Gedränge der faſhionablen Be⸗

ſichtiger verflochten und gezwungen, ihre Beſtätigung der unbeſtreitbaren, hunderten von Lippen entſtroͤmenden Wahr⸗ heit zu geben, daß nämlich ein ſchreckliches Gedränge in der Gallerie ſei.

Eine kurze Ueberlegung beſtimmte Baſil, bis auf morgen eine bedachtſamere Unterſuchung der Vorausſetzung zu verſchieben, auf welche er verfallen war; er willigte da⸗

her in Maitlands Verlangen, und als ſie das Ende der Gallerie erreicht hatten, ohne nur die geringſte Spur von Aerger von Seite der faſhionablen Wittwe erregt zu ha⸗ ben, ſchlug er vor, daß ſie dem Gedränge ſich entziehen wollten, nachdem ſie die Kunſtgegenſtände beſichtigt hatten, was der oſtenſible Zweck ihrer Anweſenheit war, und daß ſie ſo gut als möglich, wie es Zeit und Umſtände erlaub⸗ ten, zu ihrem Mittageſſen nach Hauſe gehen ſollten.

„Welch' ein verteufeltes Gedränge!“ war der liebens⸗