Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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1 274 einen engen Durchgang führte; um die Oeffnung derſelben zu maskiren, war ohne Zweifel die Niſche und die Statue hier angebracht worden. 3

„Ein anderer Ihrer jüdiſchen Freunde, nicht wahr?“

rief Maitland, als ſie am Ende des ſchmalen und ver⸗

ödeten Ganges anlangten. Als Baſil uͤber die ihnen er⸗ wieſene Gunſt zu lachen verſuchte, die er ſich eben ſo wenig als Maitland zu erklären wußte, begann der mit der Aufſicht der Zimmer beauftragte Mann, der aus dem Vorrechte, deſſen ſie ſich erfreuten, ſchloß, daß die beiden Perſonen von hohem Range ſein müſſen, ſie mit ſolcher Dienſtbefliſſenheit zu überhäufen, daß ſie erfreut waren, in die anſtoßende Bildergallerie entwiſchen zu können.

„Beim Zeus! Dort iſt die Lady Winterfield, in der ſchönſten franzöſiſchen Haube, die ich je geſehen habe, mit dem jungen Marquis kokettirend;“ rief Maitland, ge⸗ ringes Intereſſe an den Meiſterſtücken nehmend, welche die Gallerie enthielt, als er zuvor, wann er dieſe Räume als Gaſt des Herzogs betrat, an den Tag gelegt hatte. „Kommen Sie mit und laſſen Sie uns dieſe Scene unter⸗ brechen! Es wird eine famoſe Poſſe ſein!“

Baſil war dagegen bei der Betrachtung der Gemälde wie feſtgewurzelt.

„Wir werden nie mehr Gelegenheit haben, dieſe Meiſterſtücke wieder zu ſehen!“ ſagte er.

„Wir wiſſen ja nicht, was Teufels ſie darſtellen! Aber wir werden ſie wieder ſehen. Einer oder der Andere von den Thoren unſerer Bekanntſchaft wird gewiß die beſten unter ihnen kaufen. Dort iſt ein guter Burſche; kommen Sie!“

Aber trotz ſeines Zuredens blieb Annesley unbeweg⸗ lich. Unter den Gemälden waren drei oder vier, die ſeine ernſte und ununterbrochene Aufmerkſamkeit feſſelten, was von der einfachen Thatſache herkam, daß er ſie auf der Staffelei Verelſt's hatte entſtehen ſehen.

Es waren ein paar Schlachtſtuͤcke, die erſt kürzlich