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leere Stunde zu ihrer 2 Verfügung hatten. Das Ballſpiel bot ſich ihnen als das erſte Hülfsmittel dar, als ſie aber durch den Hof des Ballhauſes gingen, erfuhren ſie, daß. es für den ganzen Morgen vergeben ſei. Um ſich die Zeit möglichſt gut zu vertreiben, ſchlug Maitland vor, nach Rocheſter Houſe zu gehen, weil dieſes wegen der be⸗ vorſtehenden Verſteigerung der Hausgeräthſchaften dem Publikum geöffnet war.
Eine Menge von Wagen füllte den Hof; denn wenn, wie La Rochefoucault uns verſichert, hie und da in dem Anblicke des Unglücks unſerer Freunde etwas liegt, was für uns nicht unangenehm iſt; ſo iſt dieſe Behauptung nirgend mehr als in London durch die Haſt verwirklicht, mit welcher Müßiggänger in die Auctionsſäle für die Effecten irgend eines faſhionablen Bankerottirers eilen, auf deſen Koſten ſie lange ſich unterhalten hatten.
Die Zimmer waren zum Erſticken voll; es war ein Drängen und eine Stickluft, wie in den Geſellſchaften und Bällen der populären Herzogin von Rocheſter; und Maitland wie Annesley, welche bloß kurze Zeit auf ihren Beſuch verwenden konnten, fingen zu fürchten an, daß ſie auf der Treppe ſo lange aufgehalten werden würden, bis ihre Stunde vorüber ſei.
Gerade als Maitland dieſe Meinung gegen ſeinen Gefährten ausſprach, fühlte ſich Baſil Annesley beim Aermel durch einen Mann gezupft, der mit der Aufſicht auf das zu verſteigernde Meublement beauftragt war, und hinter dem marmornen Piedeſtal einer prachtvollen Bronze⸗ ſtatue des Merkurs, der eine Fackel ſtatt eines Stabs ſchwang, ſtand.
„Schlüpfen Sie hier hindurch!“ ſagte der Mann,“ und ich will Ihnen da in dem Muſikzimmer einen Aus⸗ weg zeigen, daß Sie ſich durch das Gedränge durcharbei⸗ ten können.
Die That folgte der Aufforderung; der Mann oͤff⸗ nete eine kleine Thüre in der Wand hinter ihm, die in Der Geldverleiher. I. 18


