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„Ich habe Sie tauſendmal um Entſchuldigung zu bitten, meine Herren!“ ſagte er mit einer Stimme, welche auf der Stelle eine Beſtätigung der Ueberzeugung hervor⸗ brachte, die der erſte Blick in Baſil's Geiſt erzeugt hatte. „Ich kann Ihnen tauſend Entſchuldigungen darbieten; ein Bote aus Downing⸗Street erwartete mich bei meiner Zu⸗ rückkunft. Ich fürchte, ich habe ſehr lang auf mich war⸗ ten laſſen; aber das Eſſen wird in einem Augenblicke auf⸗ getragen werden.
Herr Oſaley drückte nun jedem ſeiner älteren Gäſte die Hand und richtete an jeden einige Worte der ausge⸗ zeichnetſten Artigkeit. Als die Reihe bemerkt zu werden an Baſil kam, begann der Muth des jungen Mannes zu ſinken. Er war auf einen Ausruf der Ueberraſchung, auf einen ſarkaſtiſchen Vorwurf gefaßt. Es fiel ihm nicht bei, daß ſein Name bereits privatim ſeinem Wirthe ge⸗ meldet worden ſein konnte. Keine Ueberraſchung zeigte ſich, und ſo wie er von den vermutheten Sarkasmen nichts hörte, ſo wurde auch ſeine Entſchuldigung durch die ge⸗ wandte Artigkeit des Herrn Oſaley beſeitigt.
„Ich freue mich, Sie zu ſehen, mein theurer Annes⸗ ley!“ ſagte er.„Sie müſſen mir Ihre Entſchuldigung bei meinen alten Freunden hier wegen Ihres Erſcheinens in Ihrem Morgenanzuge überlaſſen. Ich weiß, daß Sie meine Einladung dieſen Abend zu ſpät traf, als daß Sie noch Zeit gehabt hätten, ſich für unſere Geſellſchaft an⸗ zukleiden. Sie haben ſich in der That viel artiger ge⸗ zeigt, als ich, indem Sie lieber Ihre eigene Bequemlich⸗ keit opferten, ſtatt Andere warten zu laſſen.
Die Selbſtbeherrſchung Abednego's war ſo vollſtändig, daß Baſil ſich einen Augenblick lang wirklich einbildete, er ſei in der That eingeladen, das Einladungsſchreiben aber habe ihn verfehlt.
„Glauben Sie mir, ich hatte nicht die geringſte Ab⸗ ſicht, mich in Ihre Geſellſchaft einzudrängen...“ begann
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