Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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er, wurde aber durch Oſaley unterbrochen, welcher ent⸗ gegnete:

„Ich habe Ihr Cabriolett bis acht Uhr weggeſchickt; dieſe Stunde wird, wie ich glaube, Ihre Rückkehr in den Tower zu gehöriger Zeit zulaſſen.“

Es lag etwas ſo gefaßtes und ſo beſtimmtes in dem Benehmen ſeines Wirthes, daß Baſil, da er ſah, er wolle ihn zurückhalten, für das Beſte zur Förderung ſei⸗ nes eigenen Zweckes hielt, dem Beſchluſſe ſeines unge⸗ woͤhnlichen Freundes ſich zu fügen.

Er hatte auch keine Zeit zur Ueberlegung; denn nach einem Augenblicke wurde das Diner angekündigt, und als er in das warme und behagliche Speiſezimmer eintrat, bemerkte er, daß ein ſiebentes Couvert der reichgedeckten Tafel beigefügt war.

Nie hatte ſich Baſil mehr in Verlegenheit gefühlt, als jetzt, da er ſeinen Platz einnahm. Nie hatte er ſich ſo vollſtändig enicht an ſeinem Platze gefühlt, als unter dieſen ſo ernſten, alten Männern und ſeinem geheimnißvollen Wirthe, der vermöge ſeiner eigenen Manier, über ihn zu verfügen, einen übernatürlichen Einfluß auf ſein Geſchick zu haben ſchien. Nach und nach aber übten Licht, Wärme, kapitale Weine und ein vortreffliches Diner ihren gewöhn⸗ lichen Einfluß auf Leib und Seele.

Baſil war gewohnt, mit Großen zu ſpeiſen. Die Tafeln des Herzogs von Rocheſter und des Lords Mait⸗ land, bei welch' beiden er ein häuftger Gaſt war, galten in der Welt dafür, daß ſie Alles das vereinigen, was der Heiligegeiſtorden, ein vortrefflicher franzoͤſiſcher Koch, ein italieniſcher Conditor und ein deutſcher Hausmeiſter hin⸗ ſichtlich des savoir vivre erzeugen konnten. Aber es ſchien ihm, daß er noch nie Fiſche, Fleiſch und Geflügel in ſolch auserleſener Vollendung gefunden habe, als hier, und es unterhielt ihn auch nicht wenig, die ehrwürdigen Herren ſolche Gegenſtände abhandeln zu hören, und zwar nicht bloß mit jenem gediegenen Geſchmacke, der durch

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