Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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ſelbſt gelobt hatte, niemehr nahen wollte, bis er von dem

Künſtler wieder eingeladen werden würde. Obgleich er

den Verdruß hatte, dieſelbe Antwort, die er vierzehn Tage

früher erhalten, Sylbe für Sylbe wiederholt zu hören,

daß die jungen Damen ausgegangen, der Maler und ſeine

Frau beſchäftigt ſeien, ſo hatte er doch wenigſtens die Be⸗

ruhigung zu erfahren, daß Mrs. Verelſt auf dem Wege der Beſſerung ſei.

„Die jungen Damen ſind wohl, wie ich hoffe?“ ſagte er, indem er bei dieſer Frage ſein Geſicht abwendete.

„Ganz wohl, Sir, das heißt, Miß Eſther ausgenom⸗ men, welche eine Zeit lang ſehr elend war,“ ſagte die Magd in ihrer confuſen Weiſe.

„Aber Sie ſagten ja, ſie ſei ausgegangen.“

Ja, Sir, das heißt, Sir, die Familie nimmt keine Beſuche mehr an. Es wurde mir befohlen, unter keinem Vorwande irgend jemand hereinzulaſſen,“ ſagte die Dirne, die immer verlegener wurde. Baſil, ärgerlich wie er war, hatte keine weitere Frage mehr zu ſtellen und bat bloß, ſeine Theilnahme an dem Uebelbefinden der jungen Lady zu melden. Hierauf entfernte er ſich.

Er kehrte an dieſem Tage nach dem Tower in einer Stimmung zurück, die es ihm äußerſt angenehm erſchei⸗ nen ließ, daß ſeine Kameraden ihn bei ſeiner Ankunft mit Gahnen, ſtatt mit Spoͤttereien empfingen. Maitland und Wilberton waren zu abgeſtumpft, um zu Witzen aufgelegt zu ſein, und da ſie fanden, daß er ihnen nichts Neues von St. James⸗Street bringe, kehrten ſie bald zu ihrem Schlafe vor dem praſſelnden Feuer zurück, aus welchem ſie ſeine Rückkehr aufgeſcheucht hatte.

Eſther krank! Abednego verſchwunden! Kein Mit⸗ tel, um nach dem einen, oder dem andern ſich zu erkun⸗ digen! Bei ſeinem nächſten Beſuche in Weſt End beeilte ſich Annesley, der Madame Branzini, als einem Canale, durch welchen er wenigſtens Nachricht über die erſtere er⸗ halten konnte, ſeine verſpäteten Komplimente zu machen.