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Aber ach, der Conſul und ſeine Frau waren nach Brigh⸗ ton gegangen, um dort den Reſt der Feiertage zuzu⸗ bringen.
Nach und nach wurde der Zuſtand der Ungewißheit, in welchem ſich Annesley befand, zu unerträglich. In der traurigen Einſamkeit auf dem Tower hatte er nichts beſ⸗ ſeres zu thun, als üͤber ſeinen Gedanken zu brüten, und zuletzt wurde er von ſeinen Gefühlen ſo überwältigt, daß er zu dem verzweifelten Entſchluſſe gelangte, Wilberton und Maitland um Auskunft zu befragen. Er hatte vol⸗ len Grund zu glauben, daß dieſen wenigſtens die Entfer⸗ nung des Geldverleihers bekannt ſein müſſe, und auf die Gefahr hin, ihrem Hohne ausgeſetzt zu werden, fragte er ſie Nachts, als ſie ſich trennten, um zu Bette zu gehen, kühn, ob ſie ihm die gegenwärtige Adreſſe des A. O. nicht geben könnten?
Der eine blickte den andern an; der eine mit Ueber⸗ raſchung, der andere voll Unwillen. Wilberton mit ſeiner gewoͤhnlichen aufbrauſenden Thorheit brach in ein großes Gelächter aus; aber John Maitland betrachtete die Frage faſt als eine Beleidigung. Er hatte Baſil's Anſpielung auf den Geldverleiher in Arlington Street, einige Tage nach dem boshaften Auftreten A. O.“s auf der Scene nicht vergeſſen, und fühlte ſich überzeugt, daß Annesley die ſchwierige Lage ſeiner Familie vollſtändig kenne.
„Sie hätten beſſer in den Court⸗Guide geblickt,“ ſagte er, oder in das Adreßbuch, unter der Rubrik: Geld⸗ verleiher. Sollten dieſe Quellen verſiegen, ſo kann ich ihnen ſagen, daß die Polizeiwächter von Bow⸗Street Ih⸗ nen Auskunft über Ihren Freund ertheilen können.“
Maitland hatte das Zimmer verlaſſen, ehe Baſil Athem genug gefunden, ihm zu antworten. Entſchloſſen, ihre gegenſeitige Erörterung bis auf morgen auszuſetzen, wo ſich John Maitlands grundloſer Aerger gelegt haben würde, kehrte er in die Ecke zurück, in der er zuvor ge⸗ ſeſſen, und nahm, mehr zum Zeitvertreibe, als zu einem


