Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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dem verhaßten Stamme verbunden war, an welchen ihn ſein Name zu knüpfen ſchien, jetzt konnte er ſeine Ueber⸗ raſchung und ſein Mißfallen nicht unterdrücken, daß Abed⸗ nego darauf verfallen war, ein ſo unſauberes Individuum in ſein Haus aufzunehmen.

„Ich wünſche Herrn Oſaley zu Kprechen,“ ſagte er.

„Sie wünſchen etwas?“ fragte der neue Portier mit einer ungefälligen Miene.

„Ich will Ihren Herrn ſprechen...“

„Zum Teufel mit Ihrem: Herrn!“ antwortete der Jude und war im Begriffe, die Thüre ihm vor dem An⸗ geſichte zu verſchließen.

„Ich habe Geſchäfte mit A. O.,“ ſchrie Baſil, um dieſe Maßregel dadurch zu hintertreiben, daß er die ge⸗ wöhnliche Redensart dieſes Platzes gebrauchte.

„Hier iſt kein A. O. mehr. Das Haus iſt verkauft und mein Eigenthum,“ entgegnete der Mann„Es iſt bezahlt mit meinem guten Gelde, und was haben Sie da⸗ gegen zu ſagen?“

„Wollen Sie die Gefälligkeit haben, mir die gegen⸗ wärtige Adreſſe des Herrn Oſaley zu ſagen? Er war krank, als ich ihn vor vierzehn Tagen verließ, und es liegt mir daran, mich nach ihm zu erkundigen.“

„Er mag nun geſtorben ſein; ich kümmere mich nicht darum!“ erwiederte der Jude und vollzog nun wirklich ſeine Abſicht, indem er die Thüre dem ſtürmiſchen Ein⸗ dringlinge vor der Naſe zuſchlug.

Fort, verſchwunden gleich einem Irrlichte! Sehr auffallend; ſehr ärgerlich! Baſil, welcher an dem Tage ſeines Abſchieds von Abednego ſeiner Mutter das Buch mit einigen Worten der Entſchuldigung über die Freiheit, mit der er es aus ihrem Zimmer weggenommen, zurück⸗ geſchickt hatte, war in der Zwiſchenzeit auf den Gedanken gekommen, die Theilnahme Abednego's ernſtlich in An⸗ ſpruch zu nehmen, damit er ihm fernere Aufklärung über einen Gegenſtand gebe, über den er nach ſeinem gegen⸗

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