Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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dem Rahm menſchlicher Freundlichkeit. Spät am Abend kam er nach Lyndhurſt mit der Landkutſche, und indem er vorzog, den Blutumlauf in ſeinen gefrornen Gliedern durch einen Spaziergang von ein und einer halben Meile quer über die Felder wiederherzuſtellen, ſtatt durch ein drei⸗ meiliges Herumſtoßen in einer Poſtchaiſe auf einem der ſchlechteſten Wege, die je der Wagen eines verzweifelnden Pächters befuhr, nahm er das Anerbieten eines Landmannes, ihn nebſt ſeinem Felleiſen zu begleiten, an und ſchritt freu⸗ dig Barlingham auf einem Wege zu, der ihm von ſeinen Knabenjahren her bekannt war.

Um die Langweiligkeit ſeines einſamen Spazierganges zu beſeitigen, begann er, ohne es ſelbſt eigentlich zu wiſſen, das Gedicht eines alten Dichters laut zu ſingen:

Weg mit Grillen, weg mit Sorgen! Stell' doch deine Thränen ein! Scheiden kann nicht Liebe theilen, Scheiden kann nicht Trennung ſein! Mög' ſich Berg und See erheben, Spotten unſrer Lieb', es ſei!

Ein Herz nur, ein einz'ges Leben Bleiben wir uns ewig treu!

Hal ich bin, wo ich auch weile, Einſam nicht im fernen Land; Stets ruft Deine theure Stimme, Reichſt Du mir die treue Hand, Immer wirſt Du mich umſchweben, Immer, immer um mich ſein;

Ein Herz nur, ein einz'ges Leben, Treu wir werdon ewig ſein!

Tritt der Tod uns einſt entgegen,

Wird der Lauf vollendet ſein,

Wie der Zeiger folgt der Sonne, I Werd ich immer bei Dir ſein;