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Denn es gibt ein beſſ'res Leben, Wo man keine Thräne weint; Ein Herz nur, ein einz'ges Leben, Sind wir einſt auch dort vereint.
Als aber ſeine Stimme verhallt war, da ſchien die Einſamkeit noch weit trauriger als zuvor. Das Wetter war kalt; nicht ein Lüftchen regte ſich; der Mond war aufgegangen, und bei ſeinem Scheine und bei der Unan⸗ nehmlichkeit der Witterung bot die Landſchaft einen trau⸗ rigen und öden Anblick dar. Auf den Feldern war nichts Lebendes zu ſehen; nicht einmal ein Pflug lag umgekehrt in den Furchen, um die Arbeit am Morgen früher wieder beginnen zu können, als zu einer günſtigern Jahreszeit; nicht einmal ein Iltis, oder ein Igel ſtahl ſich, um mitternächtliche Beute zu ſuchen, von Hecke zu Hecke.
Als endlich Baſil Grange erblickte, welches ſchwarz und traurig im Mondlichte, im Mittelpunkte ſeines offenen Vierecks von abgeſtorbenen, entlaubten Bäumen da lag, da kam es ihm vor, als ob er ſich der unbewohnten Burg
8* irgend eines Zaubermärchens nahe. Nicht ein Hund gab
Laut, als ihre Schritte ſich näherten, als ſie über die kleine Brücke gingen, welche über den Graben zu dem Haupteingange führte, und damit Lady Annesley durch das ungewohnte Läuten der Thürglocke zu einer ſo ſpäten Stunde nicht erſchreckt werde, machte ihr Sohn einen Umweg, ging zu dem Thürchen der Dienerſchaft und trat in die Küche mit einem Grade von Demuth ein, der ſehr auffallend für ſeinen derzeitigen Knappen war, der geglaubt hatte, daß er, indem er den Erben der Familie nach Grange
begleite, einen triumphirenden Einzug unter dem Raſſeln
der Pauken und unter dem Flattern der Fahnen halten werde. Bafil's eiliger Befehl an die beiden erſtaunten Magde, welche laut aufſchrieen, als ſie ihn gewahrten, für ſein Felleiſen und ſeinen Führer Sorge zu tragen,


