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letztere Document zeigend.„Seien Sie ruhig, voraus⸗ geſetzt, daß Sie den Inhalt ſorgfältig durchleſen haben. Setzen Sie, ſo lange Sie leben, Ihren Namen nie auf ein Papier, deſſen Inhalt Sie nicht, Silbe für Silbe, geprüft haben. Nun erſparen Sie mir die Verſicherungen Ihres Vertrauens; Sie mögen weniger Grund für Dank⸗ barkeit haben, als Sie wohl glauben. Erinnern Sie ſich der Fabel von dem kleinen Fiſche, der von einem vorſich⸗ Itigen Fiſcher wieder in den Fluß geworfen wurde, damit er größer werde. Seien Sie nicht allzu ſicher, daͤß der Geldverleiher Ihr erſtes Verſtricken in ſein Netz Ihnen nicht erteichterte, um ſich Ihre Rückkehr zu ſichern.“
Aber Annesley, der nun die Schuldurkunde geleſen und unterzeichnet, und die gedruckte Anweiſung in ſeine Brieftaſche geſteckt hatte, lächelte bei dieſer düſtern Vorherſage.
„Ich wünſche nicht, daß Sie durch einen andern, als durch mich zu Grunde gerichtet werden,“ bemerkte der Geldverleiher lächelnd.„Um Ihnen das zu beweiſen, laſſen Sie mich Ihnen die Anweiſung ertheilen, wie Sie Ihre Brieftaſche an einen ſicherern Platz bringen müſſen, als an den, von welchem Ihnen mein Beſtellungs⸗Brief ent⸗ wendet wurde. Und dann legen Sie dieſen Morgen noch die Summe, welche Sie jetzt bei Ihrem eigenen Banquier erheben werden, ſo an, daß ſie zu den Erforderniſſen be⸗ reit iſt, welche... Doch genug, genug! Ich will Sie mit meiner Vorleſung verſchonen;“ ſagte er, ſich ſelbſt unterbrechend, als er ſah, daß die Wangen Baſil's ſich rötheten.„Ich begreife, daß Sie guten Nath weniger dankbar annehmen, als gute Münze.“
„Der Gentleman iſt in dem Sprechzimmer, Sir!“ ſagte das alte Weib, welches mit Ihrem ſchmutzigen Ge⸗ ſichte und mit ihrer noch viel ſchmutzigeren Haube ſich wieder nahte.
„Um ſo beſſer,“ verſetzte der Geldverleiher mit einem Hohnlächeln.„Es mag dazu dienen, einen ſo ſchönen


