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arg genug gebrandmarkt werden, er hat den Ruin von Tauſenden herbeigeführt,„und wenn ein Menſch nur Gift nöthig hat, hier lebt der elende Schuft, der es ihm ver⸗ kauft.“ Geſtehen Sie, daß ich mich ſelbſt ſo portraitire, wie Sie mich ſchildern hörten? Warum ſollten Sie alſo fernere Nachforſchungen über mein Benehmen oder über meine Motive anſtellen?“
Baſil verlor bei dieſer ſeltſamen Rede alle Selbſt⸗ beherrſchung. Seit den erſten Worten, die er von ſeiner neuen Bekanntſchaft gehoͤrt hatte, hatte ihm die Ueberlegen⸗ heit des Tons und der Rede, ſo wie ſeine Kleidung und ſeine Lebensweiſe imponirt, die niedrige Beſchäftigung hatte jedoch wieder andere Geſinnungen erzeugt. Aber nun charakteriſirte die unerwartete Beredſamkeit ſeiner Worte, die plötzliche Energie ſeiner Bewegungen den Gelehrten und den Gentleman mehr, als den gemeinen Juden, den ſchnatternden Geldmäkler. Der arme Baſil verging faſt unter den durchdringenden Blicken des aufgeregten Mannes, welche dieſem Ausrufe Nachdruck gaben.
„Ich geſtehe, daß ich ungünſtig über Sie urtheilen hoͤrte,“ entgegnete er mit einem Grade von Freimüthig⸗ keit, welche mit der ſeines Gegners rivaliſirte.„Was mir aber geſagt wurde, übte in der That keinen bedeuten⸗ den Einfluß auf meine Meinung aus, wie meine Anweſen⸗ heit hier beweiſen wird.“
„Sie ſind bloß hier, weil Ihre Lage eine verzweifelte iſt,“ erwiederte A. O. kalt.„Sie ſind hier, weil Sie wo
anders keine Hoffnung haben. Sie mögen vielleicht von
Capitän Blencowe, oder von andern Opfern, die ohne ernſt⸗ liches Unrecht meinen Klauen entwiſcht ſind, gehoͤrt haben, daß das Crokodil an den Ufern des Pactolus manchesmal eine Laune von Mitleid habe, und Sie wollten verſuchen, ob nicht Ihre Jugend und Unerfahrenheit eine milde Ge⸗ ſinnung erzeuge.“
„Zuletzt ermuthigt Sie meine Jugend und meine Un⸗ erfahrenheit, mit mir einen Scherz zu treiben!“ rief Baſil


