Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1846)
Entstehung
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„Indem ich mich an Jemand wendete, den ich allein nach ſeinen Anfangsbuchſtaben A. O. kannte, glaubte ich nicht verpflichtet zu ſein, mehr als meine eigenen Anfangs⸗ buchſtaben A. B. beizuſetzen,“ entgegnete der junge Sol⸗ dat ernſt.—

„Die meinigen ſind bereits ſo allgemein bekannt,“ verſetzte der Geldverleiher,„daß ſie meinen wirklichen Na⸗ men bezeichnen. Ich heiße Abednego Oſaley. Und nun erlauben Sie mir, Sie um die Gruͤnde zu befragen, aus welchen Sie ſich in ein ſo obſcures und abgelegenes Quar⸗ tier der Stadt begeben, um ein in ihrem Briefe als drin⸗ gend bezeichnetes Geſchäft abzumachen, und daſſelbe doch wieder verließen, ohne es abgemacht zu haben?“

—„Ich moͤchte Sie dagegen zuerſt befragen,“ erwiederte Baſil, durch ſeine Kaltbltigkeit mehr ermuthigt, als er⸗ ſchreckt,„ich mochte Sie zuerſt befragen, warum Sie, nachdem Sie mich bei jener Gelegenheit an das äußerſte Ende der Stadt geſchickt hatten, ſich veranlaßt ſehen, auf meine zweite, ganz in den nämlichen Ausdrücken abgefaßte Bitte mich hier zu empfangen?“

„Vielleicht,“ verſetzte der Geldverleiher, der augen⸗ ſcheinlich einen guten Begriff von ſeinem Clienten gefaßt, der ihn unwiſſend unter ſeinem Gewande der Armuth ver⸗ pflichtet hatte, vielleicht, weil Ihre Sorgloſigkeit bei jener Gelegenheit mir Ihr Bedürfniß weniger dringend vorſtellte, als ich es nach den Ausdrücken Ihres originellen Brieſs vermuthet hatte. Der Mann, der das Warten ertragen kann, hat Anſprüche auf höhere Beruckſichtigung. Und nun bin ich wohl berechtigt, eine offene Antwort zu er⸗ warten.

Das zweifache Geheimniß lag nun enthüllt vor ihm. Aus Baſils Geſtändniß des Taſchendiebſtahls folgerte der Geldverleiher wahrſcheinlich, daß er ſorglos ſei, indem es ungewöhnlich iſt, werthvolle Gegenſtände ſo aufzubewahren; denn ſeine augenblickliche gute Laune ſchien ſich zu ver⸗ düſtern. Vielleicht war er aber auch bloß darüber unwillig,