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Wurzel geſchlagen haben mochte, ſo daß die ſchönen Par⸗ terre's des anſtoßenden rußigen Edens von Soho⸗ſquare eine Art von Vegetation erzeugten, die mit den Diſteln verwandt war.
Die Thuͤren, welche zu dieſem eingeſchrumpften, ver⸗ fallenen Hauſe übel paßten, waren von mulattenartigem Ausfehen, beſonders auf der Seite gegen die Cheltenham⸗ Promenade, und die zertrümmerten und zerbrochenen Fen⸗ ſter des Sprachzimmers waren ſo dicht mit inneren Fenſterläden geſchloſſen, daß man jeden Gedanken aufgeben mußte, daß das Haus bewohnt ſei. Es widerhallte ſo dumpf, wie aus dem Grabe, als Baſil, trotz dem äußern Anſehen, ein beſcheidenes Klopfen und ein anſtändiges Läu⸗ ten wagte.
So ſchnell jedoch, wie in einer mit Dienerſchaft wohl⸗ verſehenen Wohnung eines Lords, wurde der Anruf beant⸗ wortet. Ein altes Weib, mit gekrümmter Figur und von einem Ausſehen, welches um viele Grade mürriſcher als ihre ſchwarzbraune Stirne und die ſchmutzige fliegende Haube über derſelben war, öffnete die Thüre, machte ſie weit auf, nicht als ob ſie ſeine Fragen, ſondern ihn ſelbſt erwarte, und als ob er nur einzutreten habe. Ein Blick
Hauf ſeine Füße, der die Hoffnung ausſprach, daß er den Thürkratzer nicht überſehen habe, war Alles, wozu ſie ſich herabließ.
„In das hintere Sprechzimmer!“ kreiſchte ihre übel⸗ tönende Stimme, ehe er Faſſung genug gewonnen hatte, um eine Frage zu ſtellen; er erkannte, daß er ſeinen eigenen Weg in dieſem traurigen Tempel des Echo's zu gehen
abe. j Indem ſein Herz unregelmäßiger ſchlug, als bei den Fragen ſeines Freundes Blencowe, ging alſo Baſil in dem weiten, aber kahlen und ſchmutzigen Gange weiter und klopfte an die zweite Thüre, welche etwas offen ſtand. Niemand antwortete; er oͤffnete ſie daher und trat ein. — ,—


